Kupferkonzern in Hamburg : Aurubis rutscht tief in die Verlustzone

Ein Mitabeiter der Aurubis AG beim Kupfergießen in Hamburg. Der größte europäische Kupferkonzern startet schlecht ins Geschäftsjahr.
Ein Mitabeiter der Aurubis AG beim Kupfergießen in Hamburg. Der größte europäische Kupferkonzern startet schlecht ins Geschäftsjahr.

Vor einem Jahr strich der Aurubis in Hamburg noch einen satten Gewinn ein, im ersten Quartal 2013 steht unter dem Strich ein Verlust von 52 Millionen Euro. Beim größten europäischen Kupferkonzern gibt man sich trotzdem optimistisch.

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13. Februar 2014, 08:32 Uhr

Hamburg | Trotz eines Verlustes im ersten Quartal bleibt der größte europäische Kupferkonzern Aurubis für das laufende Geschäftsjahr (30.9.) zuversichtlich. Der Ausblick sei „insgesamt positiv“, teilte Konzernchef Peter Willbrandt am Donnerstag in Hamburg mit. Nach dem Großstillstand der Hamburger Kupferhütte seien die weiteren Optimierungen fast abgeschlossen. Im ersten Quartal hatte vor allem das Wiederanfahren der Kupferschmelze nach einem Wartungsstillstand den Konzern in die Verlustzone gedrückt. Anfang Februar hatte Aurubis bereits entsprechende Eckdaten veröffentlicht und sich beim Ausblick etwas zurückhaltender gezeigt.

„Insgesamt gehen wir davon aus, ein über dem Vorjahr liegendes Ergebnisniveau zu erreichen“, sagte Willbrandt nun. Eine stabile Nachfrage dürfte für einen höheren Absatz bei Kupferprodukten führen.

Von Oktober bis Ende Dezember sank der Umsatz des Konzerns wegen niedrigerer Kupferpreise gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 17 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Der Kupferpreis ging im Schnitt um 10 Prozent zurück. Unter dem Strich stand ein Verlust von 52 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 10 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Das Unternehmen, an dem der deutsche Stahlkonzern Salzgitter eine entscheidende Beteiligung hält, stellt mit weltweit rund 6500 Mitarbeitern reines Kupfer aus Kupfererz und Kupferschrott her und verarbeitet es weiter zu Produkten für die Auto-, Elektro- und Bauindustrie. Als Nebenprodukt fällt neben Edelmetall auch Schwefelsäure an, die in der Dünger- und Chemieindustrie verwendet wird.

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