FC St. Pauli : Aufsichtsrat fast komplett bestätigt – erneutes Finanz-Plus

Konnte erneut einen Gewinn verkünden: Pauli-Präsident Oke Göttlich.
Konnte erneut einen Gewinn verkünden: Pauli-Präsident Oke Göttlich.

Der Kiezclub hat zum siebten Mal in Serie einen Gewinn erwirtschaftet.

shz.de von
05. Dezember 2018, 11:03 Uhr

Hamburg | Die Delegierten haben den Aufsichtsrat des FC St. Pauli nahezu komplett im Amt bestätigt.

Bei der Abstimmung auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Zweitligisten in den Hamburger Messehallen erhielt am späten Dienstagabend die alte und neue Vorsitzende Sandra Schwedler mit 580 die meisten Stimmen. Insgesamt waren 782 Mitglieder, die für vier Kandidaten votieren durften, stimmberechtigt. Für den nicht wieder angetretenen Marcus Schulz kam Philipp Niebuhr neu ins Kontrollgremium, teilte der Kiezclub mit.

Siebter Gewinn in Serie

Zuvor war bekanntgeworden, dass der Kiezclub zum siebten Mal in Serie einen Gewinn erwirtschaftet hat. Präsident Oke Göttlich bezifferte das Plus für das am 30. Juni zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2017/18 für den Gesamtkonzern auf 410.000 Euro. Im Vorjahr war der Gewinn knapp eine halbe Million Euro höher ausgefallen. Wegen einer höheren Tilgungsrate für das Millerntorstadion-Darlehen hatte Göttlich damals aber für das abgelaufene Geschäftsjahr eher einen Verlust erwartet.

„Wer hätte vor sieben Jahren gedacht, dass wir sieben Mal in Folge einen Gewinn verkünden können“, stellte Göttlich zufrieden in seinem Rechenschaftsbericht fest. „Wir sehen den Verein in einer nachhaltig positiven wirtschaftlichen Entwicklung“, meinte Sandra Schwedler.

Eigenkapital-Quote liegt über dem Schnitt

Göttlich betonte zudem, dass der Verein 2017/18 mit 49,41 Millionen Euro den höchsten Gesamtertrag der Vereinsgeschichte erwirtschaftet hat. Das Plus zum Vorjahr lag bei 2,06 Millionen Euro. Der 43-Jährige, der im November 2017 in seinem Amt bestätigt worden war und wie seine Vorstandskollegen deshalb diesmal nicht zur Wiederwahl stand, fügte hinzu: „Unsere Eigenkapital-Quote liegt mit rund 18 Prozent deutlich über dem Schnitt der 2. Liga.“ Dennoch gelte es, den FC St. Pauli auch für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen.

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