Vorwürfe gegen die Polizei : Attac-Aktivisten reichen Klage gegen G20-Polizeieinsatz ein

Einer von vielen Großeinsätzen: Ein riesiges Polizeiaufgebot begleitet in Hamburg eine Demonstration gegen die dort für den G20-Gipfel eingerichtete Gefangenensammelstelle.
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Einer von vielen Großeinsätzen: Ein riesiges Polizeiaufgebot begleitet in Hamburg eine Demonstration gegen die dort für den G20-Gipfel eingerichtete Gefangenensammelstelle.

Drei Globalisierungskritiker sehen sich durch die Polizei in ihren Grundrechten missachtet.

shz.de von
17. Januar 2018, 16:31 Uhr

Hamburg | Drei Attac-Aktivisten haben Klage gegen einen Polizeieinsatz während des G20-Gipfels eingereicht. „Die drei Globalisierungskritiker sehen sich in ihren Grundrechten auf körperliche Unversehrtheit und Versammlungsfreiheit missachtet“, heißt es in einer Pressemitteilung der Anwälte. Eine Gerichtssprecherin bestätigte den Eingang der Klage.

„Wir wollen anhand von Einzelfällen die Frage stellen, sind diese Einzelfälle tatsächlich Einzelfälle oder steckt dahinter ein Gewaltkonzept auch von Seiten der planenden Polizei“, sagte ein Anwalt.

Auf einem Video, das vergangene Woche bei einer Pressekonferenz gezeigt wurde und den Einsatz zeigen soll, war zu sehen, wie Polizisten gegen bunt gekleidete Demonstranten vorgehen. Die Polizei wollte die Vorwürfe vergangene Woche nicht kommentieren, da sie Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen seien.

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