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Hamburger Kongresszentrum : Asbest im CCH - Sanierung ab 2017

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Im Congress Center Hamburg traten schon Stars wie Frank Zappa, David Bowie und ABBA auf. Nun steht fest, dass das sanierungswürdige Gebäude mit Schadstoffen belastet ist.

Die Sanierung des Kongresszentrums CCH wird um einiges aufwendiger als bisher angenommen. Das 1973 als erstes Kongresszentrum Deutschlands eröffnete Gebäude ist mit Asbest verseucht. Außerdem wurde eine Belastung mit PCB (Polychlorierte Biphenyle) festgestellt, das damals in Farben und Klebern verwendet wurde. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Im Rahmen der Sanierung, deren Beginn für 2017 veranschlagt ist, sollen die krebserregenden Stoffe beseitigt werden.

Allein die Beseitigung der giftigen Altlasten werde sechs Millionen Euro zusätzlich verschlingen, heißt es in einem Papier des Senats, auf das sich das Abendblatt beruft. Dennoch sieht die Regierung das veranschlagte Budget von 194 Millionen Euro nicht in Gefahr. „Das liegt daran, dass die Stadt bei den veranschlagten Kosten einen Puffer eingebaut hat, der durch die sechs Millionen Euro noch nicht aufgebraucht ist“, zitiert die Zeitung den CDU-Haushaltsexperten Roland Heintze. Allerdings sei mit weiteren Überraschungen zu rechnen. Zudem seien die anfallenden Kosten für die dringend notwenige Sanierung der Tiefgarage einfach vergessen worden. Aus welchen Quellen diese Arbeiten finanziert werden sollen, ist noch unklar.

Im CCH finden jedes Jahr rund 280 Kongresse, Versammlungen und Konzerte statt. 2019 soll das renovierte Gebäude nach zweijährigen Bauarbeiten wieder die Tore öffnen. Für die Besucher der Konzert- und Kongresssäle bestehe derzeit keinerlei gesundheitliches Risiko, sagte die Sprecherin der Wirtschaftsbehörde, Helma Krstanosk. Die Schadstoffe seien verkapselt und würden erst beim Abriss offengelegt.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 11:01 Uhr

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