Hamburg-Winterhude : Arbeiter stirbt nach Sturz aus Gondel – Ursache unklar

Aus der Gondel am Teleskoparm des Lkw stürzte der Arbeiter ab. Sein Kollege konnte gerettet werden.
Aus der Gondel am Teleskoparm des Lkw stürzte der Arbeiter ab. Sein Kollege konnte gerettet werden.

Aus zehn Metern Höhe stürzt der Mann bei Arbeiten an einem Bürogebäude im Überseering in die Tiefe. Notfallseelsorger betreuen Kollegen und Unfallzeugen.

shz.de von
31. Juli 2015, 14:16 Uhr

Hamburg | Nach dem Sturz aus der Gondel einer mobilen Hebebühne ist ein 41-jähriger Fensterputzer in Hamburg gestorben. Die Gondel am Teleskoparm der Bühne sei am Freitagmorgen aus noch ungeklärter Ursache nach hinten geklappt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Auch ob der tödlich Verunglückte angeleint war, war zunächst unklar.

Der Mann fiel rund zehn Meter in die Tiefe in den Hof eines sechsstöckigen Bürohauses. „Er wurde noch vor Ort reanimiert und kam in eine Klinik“, sagte der Sprecher. Laut Polizei erlag er jedoch schließlich seinen schweren Verletzungen.

Der 30 Jahre alte Kollege des Mannes hing nach dem Unglück im Stadtteil Winterhude noch in seinem Sicherheitsgurt an der Gondel, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Höhenretter seilten sich zu ihm ab und konnten ihn von dort aus per Seil retten. Er erlitt einen Schock und und kam in ein Krankenhaus. Ob der tödlich Verunglückte angeleint war, ist unklar.

Rund zehn Menschen, die das Unglück beobachtet hatten oder erste Hilfe leisteten wurden am Freitag von Notfallseelsorgern betreut. Die Polizei hat mit den Ermittlungen zur Unfallursache begonnen.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert