Neues Anti-Terror-Konzept : Anti-Terror-Übung: Hamburger Polizei probt den Ernstfall

Zwei Polizeibeamte des SEK am Mittwoch in Hamburg in voller Schutzausrüstung.
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Zwei Polizeibeamte des SEK am Mittwoch in Hamburg in voller Schutzausrüstung.

100 Polizisten waren beteiligt. Die Vollübung ist die Konsequenz aus den Terroranschlägen von Paris und Brüssel.

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19. April 2017, 14:29 Uhr

Hamburg | Mehr als 100 Hamburger Polizisten haben am Mittwoch an einer Anti-Terror-Übung teilgenommen. Die Streifenpolizisten und Spezialkräfte probten auf dem Gelände einer Bundeswehr-Kaserne im Stadtteil Osdorf zunächst den Einsatz gegen einen Einzeltäter, der aus einem Gebäude stürmt. Bei einem zweiten Szenario nahmen Spezialkräfte an einer Straßensperre einen mutmaßlichen Terroristen fest. Schließlich übten die Beamten die Bekämpfung mehrerer Täter vor einem Gebäude.

Es war die erste sogenannte Vollübung nach dem neuen Anti-Terror-Konzept, das die Hamburger Polizei nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel erarbeitet hat. Das Training habe noch vor dem G20-Gipfel am 7./8. Juli in Hamburg stattfinden sollen, sagte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Innensenator Andy Grote (SPD) betonte zugleich: „Die Vorbereitung auf Terrorlagen läuft komplett unabhängig von G20.“

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