Antifaschistisches Duschgel : „Anti-Fa“ wird nicht mehr verkauft: FC St. Pauli einigt sich mit Henkel

Dem Verein drohte wegen des Namens der Produkte ein Rechtsstreit mit dem Konzern.

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28. November 2018, 14:15 Uhr

Hamburg | Das schnelle Aus für das vom FC St. Pauli entworfene Duschgel „Anti-Fa“ ist besiegelt. Dem Hamburger Abendblatt sagte St. Pauli-Sprecher Christoph Pieper: „Wir waren mit Henkel im Gespräch. Das Duschgel ist in unserem Onlineshop bereits nicht mehr erhältlich. Auch die Creme und die Seife werden bis Ende der Woche ausverkauft sein.“

Der Verein hatte erst vor neun Tagen auf Twitter seine neue Produktlinie „Anti-Fa“ veröffentlicht, die bei Budnikowsky verkauft wird. Die Erlöse aus dem Verkauf sollen der Initiative „Laut gegen Nazis“ zugute kommen.

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Weil Henkel, der Hersteller der Kosmetiklinie „Fa“, sich an dem Namen störte, drohte dem FC St. Pauli ein Rechtssreit. 

Weiterlesen: St. Pauli verkauft „Anti-Fa“ – Konzern und AfD-Mann sind sauer

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Nun haben sich der Verein, Henkel und Budnikowsky allerdings außergerichtlich geeinigt. Wer in der kurzen Zeit des Verkaufs eines der Produkte ergattern konnte, kann sich glücklich schätzen – es waren die ersten und letzten. Vielerorts waren die „Anti-Fas“ schnell ausverkauft.

Laut Abendblatt bezeichnete St. Pauli-Sprecher die Pflegeserie trotzdem als „tollen Erfolg“, weil sie AfD-Politiker Martin Hess sauer gemacht hatte.

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Außerdem sei „Anti-Fa“ ohnehin als limitierte Edition geplant gewesen.

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