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Nach Anschlag auf Hamburger Morgenpost : Anklage gegen vier mutmaßliche „Mopo“-Brandstifter

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Nach den Anschlägen auf das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ zeigte die „Hamburger Morgenpost“ Mohammed-Karikaturen auf der Titelseite. Kurz darauf fliegt ein Brandsatz in das Gebäude.

Hamburg | Zehn Monate nach dem Brandanschlag auf die „Hamburger Morgenpost“ hat die Staatsanwaltschaft vier junge Männer angeklagt. Wie die Zeitung berichtete, wirft die Anklagebehörde den Beschuldigten Brandstiftung und schwere Brandstiftung vor. Sie sollen sich vor dem Landgericht verantworten, sagte Behördensprecherin Nana Frombach am Samstag.

Die Brandstiftung bei der „Mopo“ nur wenige Tage nach dem Terroranschlag auf „Charlie Hebdo“ hatte für Empörung gesorgt. Die Täter sollen im Januar zunächst Steine und einen Brandsatz auf eine Schule in Hamburg geworfen haben - später zerstörten sie bei der „Mopo“ Fensterscheiben mit einem Gullydeckel und schleuderten einen Molotowcocktail in das Redaktionsgebäude. Aktenregale gingen in Flammen auf, die Feuerwehr konnte aber Schlimmeres verhindern.

Als Motiv gilt laut „Mopo“ Verärgerung darüber, dass das Blatt nach dem Anschlag auf das Pariser Satiremagazin „Charlie Hebdo“ die islamkritischen Mohammed-Karikaturen auf der Titelseite zeigte - mit der Schlagzeile „So viel Freiheit muss sein!“. Zu diesen Einzelheiten konnte Frombach am Wochenende zunächst keine Angaben machen.

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erstellt am 15.Nov.2015 | 12:28 Uhr

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