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Prozess um Überfall in Hamburg-Jenfeld : Angeklagter bestreitet Beteiligung an der Tat

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Zwei Männer drangen gewaltsam in das Haus eines Mannes ein. Der schoss und verletzte einen Täter tödlich.

Hamburg | Im Prozess um einen Überfall auf einen Hauseigentümer in Hamburg-Jenfeld, bei dem ein Täter erschossen wurde, hat ein mutmaßlicher Komplize jede Beteiligung bestritten. Er könne zu der Anklage nichts sagen, weil er nicht beteiligt war, sagte der 25-Jährige am Mittwoch vor der Strafkammer am Landgericht.

Bei dem Überfall am 23. Juni 2015 hatte der Hausbesitzer zur Pistole gegriffen und einen der Räuber in Notwehr getötet. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte zusammen mit dem später getöteten Mann am Abend an der Haustür geklingelt haben. Als der Eigentümer aus Angst nicht öffnete, hätten die Räuber die Tür eingetreten und seien in den Hausflur gestürmt. Nach dem Schuss des Hausbesitzers flüchteten sie, doch wenige Meter vom Haus entfernt brach der Verletzte tot zusammen.

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erstellt am 01.Feb.2017 | 13:30 Uhr

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