Hamburg : Andauernde Trockenheit: Kein Grund Bäume zu wässern

Einer der mächtigsten Bäume und ältesten Straßenbäume Hamburgs: Die Stieleiche am Albertiweg in Othmarschen stammt von 1720, sie verfügt über einen Stammumfang von 4,80 Meter und einem Kronendurchmesser von 20 Metern.
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Einer der mächtigsten Bäume und ältesten Straßenbäume Hamburgs: Die Stieleiche am Albertiweg in Othmarschen stammt von 1720, sie verfügt über einen Stammumfang von 4,80 Meter und einem Kronendurchmesser von 20 Metern.

Die Hamburger Umweltbehörde sieht derzeit keine Probleme für die Bäume. Nur die jungen unter ihnen müssen gegossen werden.

shz.de von
23. Juli 2018, 18:48 Uhr

Hamburg | Trotz der wochenlangen Trockenheit und Wärme sieht die Hamburger Umweltbehörde bisher keine Probleme für die meisten Straßenbäume in der Stadt. „Die älteren Bäume können das derzeit noch kompensieren“, sagte Behördensprecher Björn Marzahn. Anders die Lage bei  Bäumen, die jünger als acht Jahre sind. „Viele Menschen rufen uns an und machen sich Sorgen um die Bäume in ihrer Straße. Dann sagen wir: Wässern Sie gern die jungen Bäume.“

So lautet auch der Ratschlag des BUND, der ebenfalls keinen generellen Aufruf zum Gießen von Straßenbäumen formuliert. Sprecher Paul Schmid: „Wer Straßenbäume wässert, sollte allerdings nicht sparsam sein.“ Seine Empfehlung: zwei- bis dreimal pro Woche mindestens 50 Liter.

Laut Umweltbehörde zeigen sich die Spuren der Trockenheit derzeit vor allem bei zwei Baumarten. So treten bei Linden vermehrt gelbe Flecken auf den Blättern auf, und die Platanen werfen ihre Borke ab. Beides ist laut Marzahn nicht Besorgnis erregend. „Es sind normale Reaktion auf die Wetterlage und völlig im Rahmen des Natürlichen.“

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