Grosseinsatz von Polizei und Feuerwehr : Amtsgericht Hamburg: Briefe mit weißem Pulver harmlos

In der Poststelle der Hamburger Amtsgerichte in Harburg und Altona wurden Briefe mit einer unbekannten Substanz entdeckt. Die Feuerwehr untersucht das Pulver.

shz.de von
08. Januar 2015, 12:40 Uhr

Hamburg | Briefe mit einem unbekannten Pulver haben im Hamburger Amtsgericht einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Die Briefe wurden am Donnerstag in der Poststelle der Hamburger Amtsgerichte in Harburg und Altona entdeckt, wie die Polizei Hamburg auf Anfrage von shz.de bestätigte.

Mitarbeiter hatten die Beamten informiert, die Briefe seien dann von Feuerwehr und Polizei sichergestellt worden. Die Polizei teilte mit, es handele sich bei dem Stoff nicht um Sprengstoff. Die Substanz werde von der Feuerwehr biologisch und chemisch untersucht. Mittlerweile ist klar: Das Pulver ist ebenfalls nicht giftig. Vielmehr handele es sich um einen schlechten Scherz. Ein Terrorgrund sei auszuschließen. „Es ist keine Ernsthaftigkeit bei den Briefsendungen“, sagte der Sprecher der Innenbehörde, Frank Reschreiter. Es handle sich offensichtlich um Trittbrettfahrer. Die Polizei ermittle wegen Vortäuschung einer Straftat.

Die Amtsgerichte wurden durch die Polizei abgeriegelt. Über den Absender ist nichts bekannt. Drei Mitarbeiter erlitten einen Schock und werden behandelt.

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