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Neues vom HSV : Alternativen für René Adler - Sorge um Bobby Wood

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Adlers Vertrag läuft aus, für ihn könnte Ersatz kommen. Vor dem Bremen-Spiel ist ein Einsatz von Bobby Wood unklar.

shz.de von
erstellt am 12.Apr.2017 | 15:56 Uhr

Hamburg | Bleibt René Adler beim HSV? Der Vertrag des Stammtorhüters läuft im Sommer aus, auch aufgrund seiner Rippen-Fraktur ist nicht sicher, ob Adler jemals wieder im HSV-Kader stehen wird. Der Verein hat offenbar schon Alternativen im Blick.

Der HSV würde mit Adler seinen Vertrag wohl nur zu deutlich geringeren Bezügen verlängern. Das berichtet die Hamburger Morgenpost auf ihrem HSV-Portal. Demnach verdient der 32-Jährige derzeit 2,7 Millionen Euro, müsste sich bei einer Vertragsverlängerung aber mit etwa der Hälfte zufrieden geben. Und Sportchef Jens Todt schaut sich derzeit nach Alternativen um. So sichtete er etwa beim Zweitliga-Spiel Bochum gegen Kaiserslautern (0:0) VfL-Keeper Manuel Riemann (28) und FCK-Torwart Julian Pollersbeck (22). Letzterer hielt in 24 Spielen zwölf Mal die Null. 

Hamburgs Matthias Ostrzolek (l) und Freiburgs Maximilian Philipp kämpfen um den Ball.
Hamburgs Matthias Ostrzolek (l) im Duell mit Freiburgs Maximilian Philipp kämpfen um den Ball. Foto: dpa
 

Auch die Zukunft von Matthias Ostrzolek beim HSV ist ungewiss. Verein und Linksverteidiger sind in Gesprächen über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit, doch offenbar zögert Sportchef Todt mit einem Angebot - auch weil immer noch nicht ganz sicher ist, ob der HSV erstklassig bleibt. Ostrzolek könnte im Sommer auch von anderen Vereinen geködert werden. Zum Beispiel mit einem Einsatz in der Champions League. So soll der aktuell Bundesliga-Dritte 1899 Hoffenheim Interesse haben, gleiches gilt wohl für den VfL Wolfsburg.

Gideon Jung hat einen Profivertrag beim HSV.
Gideon Jung hat jetzt einen Profivertrag beim HSV. Foto: Imago/Michael Schwarz
 

Gideon Jung ist nach seinen muskulären Problemen am Dienstag in das Mannschaftstraining zurückgekehrt. Der Defensiv-Allrounder absolvierte Teile des Programms und ist nach einer Club-Mitteilung „auf einem guten Weg, am Wochenende wieder zur Verfügung zu stehen“.

Ein Einsatz Jungs wäre für den Tabellen-13. wichtig, da Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos nach seiner fünften Gelben Karte beim Heimsieg über die TSG Hoffenheim (2:1) gegen Bremen fehlen wird. Der Grieche trainierte am Dienstag ebenso individuell wie HSV-Kapitän Gotoku Sakai, Angreifer Bobby Wood und Abwehrspieler Johan Djourou. Der Schweizer hat immer noch Leistenprobleme hat.

Bobby Wood zieht durch seine Tore für den HSV großes Interesse auf sich.

Auf Jubelposen von Bobby Wood müssen HSV-Fans gegen Bremen möglicherweise verzichten.

Foto: dpa
 

Große Sorgenfalten auf die Stirn von HSV-Coach Markus Gisdol dürfte Stürmer Bobby Wood treiben. Er fehlte auch am Mittwoch im Mannschaftstraining. Von Vereinsseite war von „Belastungssteuerung“ die Rede. Statt Wood trainierte Fiete Arp (17) mit dem Bundesliga-Kader.

Kapitän Gotoku Sakai zeigte sich derweil entsetzt über den Anschlag auf den Bus des Fußball-Bundesligarivalen Borussia Dortmund. „Das hat mich schockiert“, gab der japanische Nationalspieler am Mittwoch in der Hansestadt zu. „Wir hoffen, dass bei den Dortmundern und (ihrem bei dem Anschlag verletzten Profi) Marc Bartra bald alles wieder in Ordnung ist“, fügte der 26 Jahre alte Abwehr- und Mittelfeldspieler hinzu.

Vier Tage vor dem als Hochrisiko-Spiel eingestuften Nordderby des HSV bei Werder Bremen räumte er ein, dass man mit Vorkommnissen wie der am Dienstag vor der Champions-League-Partie des BVB gegen den AS Monaco erfolgten Attacke rechnen müsse: „Ich glaube schon, dass jeder so etwas im Kopf hat.“

Auf dem Platz aber müsse die „volle Konzentration“ dem Spiel gelten, meinte der Japaner. „Wir spielen am Sonntag aber nicht nur für uns, sondern auch für den BVB und Marc Bartra“, kündigte Sakai an. Er hofft, dass der vorerst aus der Abstiegszone ins halbwegs gesicherte Mittelfeld vorgerückte HSV seinen Aufschwung auch im Weserstadion fortsetzen kann: „Beide Mannschaften sind gut drauf. Wir sind bereit und heiß auf das Derby“, betonte der HSV-Mannschaftsführer.

(mit dpa)

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