zur Navigation springen

Aufbau beginnt auf dem Rathausplatz : Alle Jahre wieder: Hamburgs Weihnachtsmärkte vor Saisonbeginn

vom

Der Winterdom hat in Hamburg kaum begonnen, da legen auch schon die Weihnachtsmärkte los. Zumindest mit den Aufbauten.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2017 | 13:58 Uhr

In sechs Wochen ist Weihnachten: Am Montag beginnt auf dem Rathausmarkt der Aufbau des von Roncalli veranstalteten zentralen Weihnachtsmarktes.

Andernorts wird schon Glühwein angeboten: Seit dem 3. November lädt der Wandsbeker Winterzauber zu Schlittschuhlauf und Ski-Feeling in Almhütten ein. Das Gelände soll nach Totensonntag (26. November) zu einem Weihnachtsmarkt umdekoriert werden, kündigten die Veranstalter an.

Wenn vom 1. Advent (3.12.) an überall in der Innenstadt die Lichter glitzern, ist St. Pauli schon aufgeladen. Hier bringt am 17. November Kult-Drag-Queen Olivia Jones, so will es die Tradition, „Hamburgs geilsten Weihnachtsmarkt“ in Stimmung. Der in Reeperbahn-Manier errichtete Ü18-Tannenwald biete einen „frech-frivolen Weihnachtsmarktbummel“ bei Live-Musik, Kaminfeuer und Strip-Zelt inklusive.

Ein Höhepunkt des Marktes auf dem Rathausplatz ist seit Jahren der fliegende Weihnachtsmann, der mehrmals täglich mit seinem Schlitten über den Köpfen der Besucher schwebt. Er erzählt mithilfe der Stimme von Country-Sänger Gunter Gabriel die Geschichte von Rudolph, dem Rentier mit der roten Nase. Auch nach Gabriels Tod - er war am 22. Juni gestorben - soll die Stimme nach Angaben der Roncalli-Sprecherin beibehalten und in Erinnerung bleiben. Der Glühwein kostet hier unverändert 3,00 Euro im Becher (nebst Pfand).

Die meisten Hamburger Weihnachtsmärkte sind vom 27. November bis zum 23. Dezember 2017 geöffnet, manche bis zum 30. Dezember.

Sicherheitsvorkehrungen

Über die Sicherheitsvorkehrungen an den Märkten ist die Polizei nach eigenen Angaben derzeit noch in Abstimmung mit den Veranstaltern.

Allein auf dem Rathausmarkt werden erneut rund drei Millionen Besucher erwartet, auch in den Stadtteilen tummeln sich Tausende bei den lokalen Veranstaltungen. Geschützt wird das Rathaus-Gelände von allen Seiten mit Pollern, wie Roncalli-Sprecherin Heide Mombächer der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein eigener Sicherheitsdienst sei unterwegs.

Der Aufbau der Buden sei eine kleine, logistische Meisterleistung, ergänzte die Sprecherin. „Die Sattelschlepper kommen und gehen den ganzen Tag.“ 80 Händler, Schausteller, Kunsthandwerker und Marktkaufleute werden auch in diesem Jahr wieder dabei sein. Das Tor zur Welt, eine weitere Ausstellungsfläche, öffnet sich in diesem Jahr Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg.

Was ist noch in Hamburg los:

  • An den Adventssamstagen werden Weihnachtsmänner, Elfen und Rentiere bei Paraden in der Innenstadt unterwegs sein. Auf der Binnenalster leuchtet traditionell die stattliche Alstertanne von einem Ponton aus, Märchenschiffe am Anleger laden wieder Kinder zu Theater- und Backprogrammen ein.
  • Auch in weiteren Stadtteilen und bei Kirchen gibt es Weihnachtsmärkte mit Handwerkskunst und Selbstgemachten. Viel skandinavisches Flair verströmen die Märkte der norwegischen, schwedischen, dänischen und finnischen Seemannskirchen nahe der Landungsbrücken.
  • Und weil es im vergangenen Jahr so gut ankam: Am 12. Dezember laden der Roncalli-Markt und der NDR zugunsten der Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ zum Singen von zehn Weihnachtsliedern ein. Beim Auftakt waren mehrere Tausend Sangesfreudige dabei.
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen