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Mittwoch 20.15 Uhr im ZDF : „Aktenzeichen XY“ sucht nach vermisstem HSV-Manager Timo Kraus

vom
Aus der Onlineredaktion

Seit einem Monat wird der HSV-Manager Timo Kraus vermisst. Sein Verschwinden ist ein Rätsel für „Aktenzeichen XY“.

Hamburg/Mainz | Seit genau einem Monat fehlt jede Spur von Timo Kraus. Der Merchandising-Leiter des Hamburger SV kehrte nach einer Firmenfeier in Hamburg nicht ins heimische Buchholz zu Frau und Familie zurück. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass der 44-Jährige nachts bei Nebel und Glätte in die Elbe gestürzt ist – viele Indizien weisen darauf hin. Aber es fehlen wichtige Zeugen – und eindeutige Spuren.

Gelingt es „Aktenzeichen XY... ungelöst“ Licht ins Dunkel des Falles zu bringen? Für die Polizei sind alle Ermittlungsmethoden ausgeschöpft. So werden die Beamten in dem Fall nur noch tätig, wenn sich Zeugen mit neuen Hinweisen melden.

„Unglaublich, dass dieser Mann einfach so verschwindet. Eine handelnde Person von einem Fußball-Bundesligisten. Und niemand hat etwas gesehen“, sagte „Aktenzeichen“-Moderator Rudi Cerne am Mittwoch dem Nachrichtenportal Focus Online. Dem ehemaligen Leistungssportler und Sportkommentator sei der Fall ein persönliches Anliegen, heißt es.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“ greift ihn am Mittwochabend (20.15 Uhr) im ZDF auf und bittet Millionen Fernsehzuschauer um Mithilfe. Anders als in der Sendung üblich soll für den Vermisstenfall Kraus kein Einspieler mit nachgestellten Szenen gezeigt werden. Stattdessen sehen Zuschauer nur ein Bild des 44-jährigen Familienvaters, während Moderator Cerne den Fall schildert und Zeugen bittet, sich zu melden.

Spürhunde schlagen an – doch Taucher finden nichts

Noch immer fehlt etwa eine Aussage des Taxifahrers, der Kraus in der Nacht zum 8. Januar von der Firmenfeier abholte – und möglicherweise nach einem Schlenker Richtung Bahnhof zurück zum Hamburger Hafen kutschierte.

Auf diese Wendung weisen Handy-Ortungsdaten hin. Auch konnten Personenspürhunde der Polizei die Witterung des HSV-Managers in der Nähe der Landungsbrücken aufnehmen. Doch Taucher fanden weder eine Leiche noch andere Spuren am Elbufer. Es meldeten sich kaum Zeugen, die die Theorie der Polizei mit ihren Angaben stützen.

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erstellt am 09.Feb.2017 | 06:56 Uhr

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