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Timo Kraus : „Aktenzeichen XY“: Keine Hinweise zu vermisstem HSV-Mitarbeiter

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Ein Anrufer habe sich zwar gemeldet - der sei jedoch inhaltsleer gewesen. Die Ermittlungsmethoden sind ausgeschöpft.

Hamburg | Auch nach einem Zeugenaufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ hat die Polizei keine neuen Hinweise zum Fall des vermissten HSV-Mitarbeiters Timo Kraus bekommen. Es habe zwar nach der Ausstrahlung am Mittwoch einen Anruf im Fernsehstudio gegeben, dieser sei aber so inhaltsleer gewesen, dass man nicht von einem Hinweis sprechen könne, sagte am Donnerstag ein Sprecher der zuständigen Polizeiinspektion Harburg. Solange sich der Taxifahrer, in dessen Wagen Kraus am Abend des 7. Januar gestiegen sei, nicht offenbare, werde man bei der Suche nicht weiterkommen. Die Ermittlungsschritte seien erschöpft. „Nach allem, was wir wissen, müssen wir mutmaßen, dass Timo Kraus in der Elbe ertrunken ist“, sagte Polizeihauptkommissar Jan Krüger.

Der Merchandising-Chef des Fußball-Bundesligisten hatte mit Kollegen in einem Brauhaus an den Landungsbrücken gefeiert und soll anschließend von Mitarbeitern in ein Taxi gesetzt worden sein. In seinem Heimatort Buchholz in der Nordheide war der 44-Jährige aber nicht angekommen. Die Ortung von Kraus' Handy am Tag seines Verschwindens hatte ergeben, dass er vermutlich zu den Landungsbrücken zurückkehrte. Ein Spürhund hatte drei Tage später in der Nähe der Landungsbrücken die Witterung des HSV-Mitarbeiters aufgenommen. Deshalb vermutet die Polizei, dass Kraus bei Nebel und Eisglätte von dem Ponton in die Elbe gestürzt sein könnte. Eine Suche mit Tauchern blieb ergebnislos.

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erstellt am 09.Feb.2017 | 12:35 Uhr

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