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Übergriff in Hamburger Flüchtlingsunterkunft : Afghane nach Schlagstock-Attacke angeklagt

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Im Oktober hatte der 23-Jährige einen zum Christentum konvertierten Iraner bewusstlos geschlagen. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 11:35 Uhr

Hamburg | Nach einer vermutlich religiös motivierten Attacke auf einen Iraner in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft hat die Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter angeklagt. Dem 23-jährigen Afghanen wird nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte, dass die Tat vom 18. Oktober vergangenen Jahres einen religiösen Hintergrund hatte. Entweder sei es um eine Auseinandersetzung um religiöse Themen zwei Tage zuvor gegangen oder um die Konversion des 24 Jahre alten Iraners zum Christentum.

Der Afghane soll den Iraner mit einem Teleskopschlagstock angegriffen und bewusstlos geschlagen haben. Der mutmaßliche Täter konnte zunächst aus der Unterkunft in Hamburg-Eidelstedt flüchten. Er wurde Mitte Dezember in einer Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung im Stadtteil Bahrenfeld wiedererkannt und verhaftet. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

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