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Millionenschaden in SH und HH : Acht Festnahmen: Bande mutmaßlicher Automaten-Sprenger gefasst

vom

Acht Männer sollen mit den Sprengungen rund 1,4 Millionen Euro ergaunert haben. Die Polizei kam ihnen auf die Schliche.

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2016 | 12:45 Uhr

Stade | Fahndungserfolg für die Polizei in Hamburg: Nach monatelangen Ermittlungen haben Beamte der Landes- und Bundespolizei am Mittwoch eine Bande mutmaßlicher Fahrausweisautomaten-Sprenger verhaftet.

Die acht Männer aus dem Raum Hamburg werden verdächtigt in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein durch schwere Sprengstoffexplosionen mit „Polenböllern“ 49 Fahrkartenautomaten so schwer beschädigt zu haben, dass sie das darin enthaltende Geld stehlen konnten. Die Taten in Schleswig-Holstein verteilten sich über ein großes Gebiet – unter anderem in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Pinneberg, Segeberg und Storman sowie in der Stadt Lübeck sollen die Männer aktiv gewesen sein. Das Diebesgut wird auf 1,4 Millionen Euro geschätzt, der entstandene Schaden an den Automaten soll laut Polizeiangaben noch deutlich höher sein.

In Schleswig-Holstein kam es 2016 zu mehreren Sprengungen:

Welche der Taten auf das Konto der gefassten Bande gehen, ist noch unbekannt. Die Karte hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Das Amtsgericht Stade hatte auf Grundlage der bisherigen Ermittlungsergebnisse gegen zwei Beschuldigte einen Untersuchungshaftbefehl sowie für insgesamt neun Objekte in Hamburg (acht Objekte) und Schleswig-Holstein (ein Objekt) Durchsuchungsbeschlüsse erlassen, die am Mittwoch vollstreckt worden sind.

Die Polizisten stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Die Maßnahmen hatten außerdem das Ziel, die Bandenstruktur zu zerschlagen und somit weitere Straftaten zu unterbinden. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei im Einsatz.

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