Vier verletzte Soldaten : A7 in Hamburg: Ein Toter bei Unfall mit vier Lastwagen im Elbtunnel

Im Elbtunnel fahren vier Lastwagen aufeinander, darunter zwei Bundeswehr-Transporter. Vier Soldaten werden verletzt.

shz.de von
14. August 2018, 18:12 Uhr

Hamburg | Bei einem Zusammenstoß von vier Lastwagen im Hamburger Elbtunnel ist am Dienstag ein Fahrer ums Leben gekommen, vier weitere Menschen wurden verletzt. In der Folge kam es zu kilometerlangen Staus.

Der 69-jährige Unfallfahrer war am Morgen mit seinem Sattelzug auf einen Bundeswehr-Laster aufgefahren, wie die Feuerwehr mitteilte. Der unbeladene Militärlastwagen schob sich auf ein weiteres Bundeswehr-Fahrzeug, das wiederum gegen einen vierten Transporter stieß. Vier Soldaten wurden verletzt. Einer von ihnen sei eingeklemmt gewesen, aber von seinen Kameraden befreit worden. Nach Angaben der Polizei erlitt der 32-Jährige schwere Verletzungen.

Die Soldaten hätten auch den Unfallfahrer aus seinem Fahrzeug geholt und auf der Fahrbahn reanimiert, hieß es. Die Feuerwehr brachte alle fünf Verletzten in ein Krankenhaus, wo der 69-Jährige kurze Zeit später starb. Der Fahrer der vierten Lastwagens blieb unverletzt.

Es sei vermutlich ein klassischer Auffahrunfall gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Ob eine Erkrankung, ein technischer Defekt oder etwas anderes die Ursache sei, werde noch untersucht. Das Fahrzeug des 69-Jährigen aus Niedersachsen – ein Sattelzug mit Kippmuldenauflieger – sei sichergestellt worden.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 8.00 Uhr in der Röhre eins. Der Verkehr staute sich nach Angaben der Verkehrsleitzentrale in Fahrtrichtung Norden bis zu zehn Kilometer. In Richtung Flensburg/Kiel war bis zum Nachmittag nur die Röhre zwei befahrbar. Erst gegen 17 Uhr wurde der Tunnel wieder komplett freigegeben.

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