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Autobahn-Baustellen : A7-Deckel in Hamburg soll länger werden

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Die Autobahn 7 bei Altona soll unter einem Tunnel verschwinden - die Finanzierung ist aber noch nicht gesichert.

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2015 | 11:53 Uhr

Hamburg | Der Autobahndeckel über die A7 könnte länger werden als bislang bekannt. Nach Wunsch des Hamburger Senats soll das Bauwerk in Altona zwei Kilometer länger werden. Dies berichtet das Hamburger Abendblatt.

Bis 2018 soll die Autobahn zwischen Elbtunnel und Bordesholmer Kreuz auf sechs Spuren erweitert werden.  Um den Verkehrslärm für die Anwohner so erträglich wie möglich zu machen, werden Autobahndeckel in Hamburg gebaut. Der Ausbau der A7 geht voran: Ein Viertel der Bauarbeiten ist geschafft, das Projekt ist im Zeitplan.

Laut dem Verkehrssenator Frank Horch hapert es allerdings bei der Finanzierung. Die zusätzlichen Kosten sollen bei 90 Millionen Euro liegen. Horch geht davon aus, dass die rot-grüne Landesregierung trotzdem das Projekt nächste Woche auf den Weg bringen würde. Ein 730 Meter langer Tunnel an der Stelle ist bereits beschlossen. Aus städtebaulichen Gründen werde über eine Verlängerung nachgedacht.

Von der Planungsgesellschaft von Bund und Ländern für Fernstraßen, Deges, gibt es ein positives Signal: Bei einer schnellen Senats-Entscheidung könne nach dem Planfeststellungverfahren 2019 mit dem Bau begonnen werden.

Bislang war geplant, die A7 auf 14 Kilometern Länge in Hamburg nördlich vom Elbtunnel zu überdachen. Drei Tunnelbauten sollen in Schnelsen, Stellingen und Altona entstehen, die für Lärmschutz und ein besseres Zusammenwachsen der angrenzenden Stadtteile sorgen. Die Bauarbeiten in Schnelsen laufen bereits, für Stellingen soll in der nächsten Woche die Auftragsvergabe erfolgen. Zehn bis zwölf Jahre soll der Ausbau zum A7-Deckel dauern und 800 Millionen Euro kosten.

Alles rund um den A7-Ausbau gibt es auf shz.de/a7.

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