Programm auf einer Karte : 826. Hafengeburtstag in Hamburg: Die Höhepunkte 2015

In Hamburg steigt die Vorfreude auf den 826. Hafengeburtstag.
In Hamburg steigt die Vorfreude auf den 826. Hafengeburtstag.

Vom 8. bis 10. Mai 2015 gibt es Paraden, Schlepperballett und Musik. Nur der Bahnstreik könnte Probleme machen. shz.de zeigt die Highlights auf einer Karte.

shz.de von
06. Mai 2015, 15:15 Uhr

Hamburg | Der Hamburger Hafengeburtstag bietet auch bei seiner 826. Auflage im Mai ein vollgepacktes Unterhaltungsprogramm. Mehr als 300 Schiffe – vom Holzdrachenboot über Barkassen bis zu Windjammern und Kreuzfahrtschiffen – werden bei den traditionellen Ein- und Auslaufparaden wieder dabei sein. Auch das beliebte Schlepperballett darf nicht fehlen, wenn Hafengeburtstag gefeiert wird. Und wie es Tradition ist, wird zum Auftakt ein ökumenischer Gottesdienst im Michel gefeiert.

Der Hamburger Hafengeburtstag ist das größte Hafenfest der Welt. Mehr als eine Million Menschen werden vom 8. bis 10. Mai 2015 in Hamburg erwartet. In diesem Jahr erwarten die Organisatoren gemeinsam mit den Niederlanden als Ehrengast ein „Fest der Superlative“. Besucher können unter 200 Programmpunkten an Land auswählen, dargeboten von der Hafencity bis über den Fischmarkt hinaus. Live-Musik von Rock bis Pop, Folk bis Punk soll den Massen einheizen, die sich bei unzähligen Imbiss-Ständen stärken können.

An der Kehrwiederspitze will sich der Geburtstagsgast Niederlande-Groningen präsentieren. In der Hafencity werden ein Drachenbootrennen und ein Kinder- und Familienfest veranstaltet. Neben dem Marineschiff „Gorch Fock“ werden mehr als 300 Schiffe ihre Runden im Hamburger Hafen drehen. Auch das traditionelle Schlepperballett soll in diesem Jahr wieder die Besucher unterhalten.

Einziger Wermutstropfen könnte der anhaltende Lokführerstreik sein. Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) fürchtet, dass das Event unter dem Ausstand leiden könnte. Der Streik der GDL könnte an diesem Wochenende zahlreiche Besucher von dem Volksfest an der Elbe abhalten, sagte Horch am Mittwoch in der Hansestadt .„Wir sind vorbereitet, auch wenn es Einschränkungen geben wird“, sagte Horch. Innerhalb der Stadt wolle man mit mehr Personal, zusätzlichen Bussen und Verstärkung durch die Hochbahn die Gäste zu dem Straßenfest an die Elbe bringen.

Eröffnet wird die Feier am Freitagnachmittag von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und dem Bürgermeister der niederländischen Stadt Groningen, Peter den Oudsten.

Die Programm-Highlights auf einer Karte.

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Der gelungene Mix aus Hafenatmosphäre, Unterhaltung und Attraktion mache den Erfolg des Volksfestes aus, meinen die Veranstalter und werden durch eine Umfrage bestätigt. Als hanseatisch, weltoffen, traditionsreich und unterhaltsam hätten die Besucher im Vorjahr das Spektakel beschrieben. Und trotz des „Schietwetters“ mit Dauerregen und Sturm hätten fast alle der 800.000 Besucher das Fest mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Sie gaben mit 52 Euro pro Person vier Euro mehr aus als bei der vorherigen Erhebung 2011.

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