zur Navigation springen

Ein Drittel der Hansestädter : 570.000 Hamburger haben ausländische Wurzeln

vom

Die meisten Bürger mit Migrationshintergrund kommen aus der Türkei und Polen. Aktuelle Flüchtlingszahlen sind noch nicht erfasst.

Hamburg | Fast ein Drittel der Hamburger Bevölkerung hat ausländische Wurzeln. Nach Angaben des Statistikamtes Nord vom Montag waren das 570.000 Einwohner und damit 32 Prozent der Gesamtbevölkerung. Im Vergleich zum Jahr 2009 stieg die Zahl der Hamburger mit Migrationshintergrund um 80.000, ihr Anteil um drei Prozentpunkte. Der aktuelle Flüchtlingszustrom ist in diesen Zahlen für 2014 noch nicht enthalten.

Im Vergleich der Bezirke gibt es große Schwankungen. So lebt fast ein Viertel aller Hamburger mit ausländischen Wurzeln in Hamburg-Mitte. Ihr Anteil an der Bevölkerung liegt dort bei 47 Prozent. Im Bezirk Harburg beträgt ihr Anteil 40 Prozent, in den Bezirken Hamburg-Nord, Eimsbüttel und Wandsbek dagegen nur 25 Prozent. Die Bezirke Altona und Bergedorf liegen im Durchschnitt.

Den Angaben zufolge leben in den Stadtteilen Billstedt, Wilhelmsburg und Rahlstedt die absolut meisten Menschen mit Migrationshintergrund. Die höchsten Anteile an der Bevölkerung weisen Billbrook, Veddel (jeweils über 70 Prozent) sowie Neuallermöhe (63 Prozent) auf. In den Stadtteilen der Vier- und Marschlande sind es dagegen deutlich weniger als zehn Prozent der Bevölkerung.

Die in Hamburg lebenden Menschen mit ausländischen Wurzeln kommen aus fast allen Ländern der Welt, hieß es. Die mit Abstand häufigsten Bezugsländer sind die Türkei und Polen mit 16 beziehungsweise 13 Prozent.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Okt.2015 | 09:43 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen