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Haltestelle Holstenstraße in Hamburg : 43-Jähriger stürzt auf S-Bahngleise und verletzt sich schwer

vom

Gerade noch rechtzeitig konnte ein Zugführer bremsen, nachdem ein Mann ins Gleisbett gefallen war. Der Hamburger war offenbar alkoholisiert.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2015 | 13:57 Uhr

Hamburg | Schwere Verletzungen hat sich am Montag ein Mann zugezogen, nachdem er an der S-Bahnhaltestelle Holstenstraße auf die Gleise gestürzt war. Das berichtet die Hamburger Polizei am Dienstag.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der 43-Jährige zuvor leicht taumelnd am Bahnsteig entlanggegangen und fiel dann ohne Fremdeinwirkung auf Gleis 1. Dabei erlitt der Hamburger schwerste Kopfverletzungen. Rettungskräfte stellten später Atemalkoholgeruch bei ihm fest.

Der Führer einer herrannahenden S-Bahn wurde durch Handzeichen mehrerer Personen am Bahnsteig auf den im Gleisbett liegenden Mann aufmerksam gemacht und leitete rechtzeitig eine Schnellbremsung ein. Der 36-Jährige erlitt einen Schock.

Der Gestürzte wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr von den Gleisen gerettet und in ein Krankenhaus gebracht. Bundespolizisten nahmen den Unfall auf. Nach Sichtung der Überwachungsvideos kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

Die Bundespolizei warnt vor leichtsinnigem Verhalten an den Bahngleisen. „Leichtsinniges Verhalten – insbesondere unter Alkoholeinfluss – im Bahnbereich kann zu schweren Unfällen führen. Dabei gefährden sich die Personen durch ihr Handeln in vielen Fällen nicht nur selbst, sondern auch Zugreisende oder Helfer. Die Stromschienen im S-Bahnbereich führen 1200 Volt Gleichstrom; eine Berührung ist lebensgefährlich! Triebfahrzeugführer von S-Bahnen können trotz schneller Reaktionen oftmals eine Kollision beziehungsweise ein Überfahren von Personen nicht mehr verhindern“, sagt ein Sprecher der Bundespolizei.

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