Messerangriff in Hamburg-Poppenbüttel : 34-Jähriger nach versuchtem Tötungsdelikt vor dem Haftrichter

Der Mann stellte sich am Tag nach der Tat der Polizei und gab an, einen 33-Jährigen mit einem Messer verletzt zu haben.

shz.de von
12. September 2018, 11:15 Uhr

Hamburg | Ein 34-Jähriger ist am Dienstag in Hamburg-Poppenbüttel von Ermittlern der Mordkommission festgenommen worden, da er im Verdacht steht, einen 33-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Ersten Erkenntnissen nach legte sich der angetrunkene Geschädigte am Montagabend zum Schlafen in das Bett einer Monteurswohnung. Er wurde später von einem Zeugen mit einer Messerstichverletzung im Bauch im Flur der Wohnung aufgefunden. Der Zeuge alarmierte um 23.40 Uhr Polizei und Rettungskräfte. Der 33-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

In der Monteurswohnung wurden mehrere Küchenmesser gefunden und als mögliche Tatwaffe sichergestellt. Ermittler sicherten in der Tatwohnung weitere Spuren.

Am Dienstag stellte sich dann der 34-Jährige am Polizeikommissariat 35 und gab an, dem Geschädigten die Stichverletzung zugefügt zu haben. Die Ermittler führten den Mann hierauf einem Haftrichter zu. Eine Haftprüfung erfolgt im Laufe des Mittwochs.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zum Tatablauf dauern an.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert