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Jubiläum : 25 Jahre Hamburger Deichtorhallen

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Die Deichtorhallen sind seit einem Vierteljahrhundert eine feste Institution in der Hamburger Kunstwelt – der Erfolg soll nach Abschluss der Sanierung 2014 mit Blick nach China Früchte tragen.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 16:24 Uhr

Hamburg | Mit einer Ausstellung zum Thema der Schrift in der zeitgenössischen chinesischen Kunst feiern die Hamburger Deichtorhallen im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. „Mit der Sanierung der Halle für aktuelle Kunst kommen wir unserem Ziel, international konkurrenzfähig zu sein, näher“, sagte Intendant Dirk Luckow am Montag bei der Vorstellung des Programms für 2014. Erst vor kurzem hatte der Aufsichtsrat seinen Vertrag um weitere fünf Jahre bis 2019 verlängert. Zu den Deichtorhallen gehören neben der Halle für aktuelle Kunst, die bis November 2014 für 13 Millionen Euro saniert wird, das Haus der Photographie und die Sammlung Falckenberg.

„Wir freuen uns, dass wir auch 2013 - zum dritten Mal in Folge - wieder ein ausgeglichenes wirtschaftliches Ergebnis erzielen werden“, sagte der kaufmännische Direktor Bert Antonius Kaufmann. Dies werde neben den Eintrittsgeldern vor allem durch hohe Einnahmen im Bereich Vermietung und Sponsorengelder ermöglicht. Insgesamt verzeichneten die Deichtorhallen 2013 rund 180.000 Besucher nach dem Rekordjahr 2012 mit 280.000 Besucher, von denen jedoch 120.000 freien Eintritt zur Antony-Gormley-Schau erhielten.

Im Haus der Photographie beginnt das Jahr mit einer Neuauflage der Ausstellung „gute aussichten“, die ab 7. Februar zum zehnten Mal einen Überblick über die junge Fotografie gibt. Parallel dazu wird die Hamburger Fotografin Leonore Mau (1916-2013) in einer Kabinettausstellung geehrt. Es folgt die erste gemeinsame Werkschau von Ute und Werner Mahler, die bereits zu DDR-Zeiten als stilprägende Fotografen galten.

Zum Jahresabschluss werden 100 Jahre Leica Fotografie in einer rund 400 Werke umfassenden Ausstellung mit Arbeiten von Alexander Rodtschenko, Henri Cartier-Bresson und Robert Capa und anderen vorgestellt. In der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg wird ab 22. Februar das Spätwerk des US-amerikanischen Malers Philip Guston (1913-1980) zu sehen sein. Parallel dazu wird das Werk des 1947 in München geborenen Jürgen Partenheimer vorgestellt. Es folgt ab Juni die erste große Retrospektive des 89-jährigen italienischen Künstlers Gianfranco Baruchello in Deutschland. Ab Herbst steht das Schaffen des in Paris und Heidelberg lebenden chinesischen Künstlers Yang Jiechang im Fokus.

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