Prozess in Hamburg : 21-Jähriger gesteht Missbrauch an Erstklässlerin

Weil er eine Siebenjährige missbraucht haben soll, steht ein 21-Jähriger ab Donnerstag vor dem Landgericht Hamburg.

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08. Januar 2015, 13:16 Uhr

Hamburg | Ein 21-Jähriger hat vor dem Landgericht Hamburg gestanden, eine siebenjährige Schülerin verschleppt und sexuell missbraucht zu haben. Der Staatsanwalt hatte ihn zuvor beschuldigt, das Mädchen Anfang Juli vom Hof einer Grundschule in Hamburg-Niendorf in einen Wald geschleppt und es dort zum Sex gezwungen zu haben. Er ließ den Angaben zufolge erst von dem Kind ab, als der Hausmeister der Schule dem Mädchen zu Hilfe kam. Bei seiner Festnahme noch am Tag der Tat hatte der Angeklagte 2,6 Promille Alkohol und Drogen im Blut.

Über seinen Anwalt ließ der Angeklagte im Prozess am Donnerstag das Geständnis verlesen, in dem es heißt, „die Tat ist mir nicht wesensfremd“.

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