Hamburg : 17-jähriger Flüchtling im Allermöher See ertrunken

Taucher der Feuerwehr suchten nach dem jungen Mann, doch für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Taucher der Feuerwehr suchten nach dem jungen Mann, doch für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Taucher suchten nach dem jungen Mann. Doch für ihn kommt jede Hilfe zu spät.

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05. Juni 2016, 12:41 Uhr

Hamburg | Ein 17 Jahre alter Flüchtling ist am Sonnabend tot aus dem Allermöher See geborgen worden. Seine Freunde hatten ihn bereits am Nachmittag aus den Augen verloren, warum sie die Rettungskräfte aber erst gut drei Stunden alarmierten ist noch nicht bekannt.

Die Rettungskräfte haben bei der Suche ein Boot mit Sonargerät eingesetzt, zudem suchten Taucher der Feuerwehr das Gewässer ab. Eineinhalb Stunden später fanden sie den toten jungen Mann im Wasser. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Zur genauen Feststellung der Todesursache wurde der Leichnam in die Gerichtsmedizin gebracht.

Laut ersten Angaben der Polizei war der junge Mann, der in einer Unterkunft für unbegleitete Flüchtlinge im Stadtteil Bergedorf lebte, mit Freunden zum See gegangen, um zu baden. Die beiden Freunde schwammen hinaus, offenbar ohne den 17-Jährigen. Was danach passierte, ist noch unklar. Die Kleidungsstücke des Jugendlichen lagen noch am Ufer.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Bergedorf, Nettelnburg, Allermöhe, Billstedt, Feuerwehr-Taucher, Rettungsdienst, DLRG und mehrere Streifenwagen-Beatzungen der Polizei.

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