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Hamburger Reeperbahn : 16 Verletzte bei Reizgas-Attacke - Frau stürzt aus Fenster

vom
Aus der Onlineredaktion

Ein unbekannter Täter versprühte in einer Gaststätte Pfefferspray. Er konnte flüchten.

Hamburg | Insgesamt 17 Menschen sind in der Nacht zu Sonntag auf der Hamburger Reeperbahn teils schwer verletzt worden. In einer Gaststätte auf der Vergnügungsmeile sind 16 Gäste durch Reizgas verletzt worden. Sechs von ihnen kamen leicht verletzt in Kliniken, die meisten klagten über Schmerzen beim Atmen.

„Ein Täter hat am Sonntagmorgen in dem Lokal mit Pfefferspray um sich gesprüht“, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Rettungskräfte machten sich mit einem Großaufgebot auf den Weg in das Ausgehviertel. Straßen wurden gesperrt, damit Polizei und Feuerwehr durchkamen. Der Täter konnte zunächst flüchten. Zu den genauen Hintergründen machte die Polizei am Sonntagmorgen keine Angaben.

Frau stürzt aus Fenster

Keine zehn Minuten nach der Reizgas-Attacke fiel eine junge Frau aus einem Fenster gut zehn Meter in die Tiefe. Sie verletzte sich schwer, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Bergung sei schwierig gewesen, da die Frau in einen Lichtschacht gefallen war.

Ein Frau stürzt aus einem Fenster zehn Meter in die Tiefe. Die Bergung durch die Feuerwehr ist schwierig.

Ein Frau stürzt aus einem Fenster zehn Meter in die Tiefe. Die Bergung durch die Feuerwehr ist schwierig.

Foto: Sebastian Peters

Wie es zu dem Sturz kam, war zunächst unklar Insgesamt seien 79 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen.

Schweizer Tourist schwer verletzt

Die Polizei berichtet noch von einem weiteren Vorfall auf der Reeperbahn am Samstagabend. Dabei wurde ein 41 Jahre alter Tourist nach einem Streit mit einer Prostituierten von einem Mann angegriffen und schwer verletzt.

Der Schweizer sei bei einem Junggesellenabschied dabei gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Mann geriet demnach vor einem Schnellrestaurant mit der Prostituierten in Streit. Als die Junggesellen-Gruppe im Restaurant war, sei ein „auffallend großer Mann“ auf den Tourist zugekommen und habe ihm mit einem Faustschlag mehrere Knochen im Gesicht gebrochen. Der 41-Jährige kam auf die Intensivstation.

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erstellt am 02.Jul.2017 | 10:05 Uhr

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