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Verkehrsunfallstatistik 2015 : 107 Verkehrstote in SH, 20 in Hamburg

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Die Zahl der Verkehrstoten hat sich in Hamburg fast halbiert. Auch in Schleswig-Holstein gingen die Zahlen zurück.

Hamburg/Kiel | Die Zahl der Verkehrstoten ist in Schleswig-Holstein ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. In Hamburg hat sie sich im gleichen Zeitraum fast halbiert. In Schleswig-Holstein verunglückten 16.473 Menschen im Straßenverkehr. 107 Menschen kamen ums Leben. Im Vorjahr waren es noch 14 Opfer mehr gewesen. Ein Rückgang um 11,6 Prozent.

Überholmanöver, nicht angepasste Geschwindigkeit oder mangelnde Aufmerksamkeit sind immer wieder ursächlich für schwere Verkehrsunfälle. Auch Motorrad- und Radfahrer leben besonders gefährlich.

Auf den Straßen der Hansestadt starben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 20 Menschen. Im Jahr 2014 waren es noch 38 gewesen, das bedeutet einen Rückgang um 47,4 Prozent. Kein anderes Bundesland verzeichnete in 2015 eine so positive Entwicklung.

Im Verhältnis zur Zahl der Einwohner ist Hamburg das sicherste Land. Auf eine Million Einwohner kamen elf Verkehrstote, in Berlin waren es 14, in Bremen hochgerechnet 26, wie das Bundesamt am Donnerstag weiter mitteilte. Schleswig-Holstein zählte 38 Opfer auf eine Million Einwohner, Niedersachsen 59. Den traurigen Rekord hält Brandenburg mit 73 Toten auf eine Million Einwohner.

Die Gesamtzahl der auf Hamburgs Straßen verunglückten Menschen stieg den Angaben zufolge leicht um 1,4 Prozent auf 10.053 an.

Deutschlandweit waren 3475 Verkehrstote zu beklagen. Das waren 43 Opfer je eine Million Einwohner. Der Anstieg betrug 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und war die zweite Zunahme in Serie.

In Deutschland starben im vergangenen Jahr 3475 Menschen im Straßenverkehr.
In Deutschland starben im vergangenen Jahr 3475 Menschen im Straßenverkehr. Foto: dpa

shz.de hat auf Basis der Polizeimeldungen eigenständig ausgewertet, wo es 2015 auf Schleswig-Holsteins Straßen am gefährlichsten war*.

Der Blick auf die Karte ist erschreckend! Über ganz Schleswig-Holstein verteilt kamen im vergangenen Jahr 77 Menschen bei 75 Unfällen ums Leben. Darunter waren auch zwei Kinder in Bad Segeberg und in Garding. Zum Vergleich: 2014 starben deutlich mehr Menschen. Die offizielle Unfallstatistik des Innenministeriums zählte 121 Tote.

* Die Karte hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Innenministerium gibt traditionell im Frühjahr eine offizielle Unfallstatistik heraus. Dieses Jahr am 17. März.

 

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erstellt am 25.Feb.2016 | 12:11 Uhr

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