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Vor G20-Gipfel : „1000 Gestalten“ ziehen durch Hamburg

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Die Kunstprotestaktion soll drei Wochen vor dem G20-Gipfel ein erstes Zeichen für mehr Solidarität und politische Partizipation setzen.

Hamburg | Drei Wochen vor dem G20-Gipfel sind am Samstag die ersten von „1000 Gestalten“ durch die Hamburger Innenstadt gezogen. Die Aktivisten in Lehmkleidung wollen ein Zeichen für mehr Solidarität und politische Partizipation senden, teilten die Initiatoren vom Kollektiv „1000 Gestalten“ mit. Die Lehmgestalten sollen an den Tagen vor dem Gipfel an verschiedenen Orten auftauchen und sich schweigend durch die Straßen bewegen.

Am 7. und 8. Juli treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 19 führenden Industrie- und Schwellenländer sowie Spitzenvertreter anderer Staaten und Institutionen zum Weltgipfel an der Elbe. Die anreisenden Politiker wie Donald Trump, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin werden von mindestens 15.000 Polizisten beschützt.

„Sie stehen für eine Gesellschaft, die sich ihrer Hilflosigkeit vor den komplexen Zusammenhängen der Welt ergeben hat und in der der Einzelne nur noch für das eigene Vorankommen kämpft“, hieß es. Zum Abschluss treffen die Gestalten am 5. Juli in der Hafencity zusammen und befreien sich von ihren Panzern. Das sei ein Bild des Aufbruchs und des gemeinsamen, solidarischen Handelns.

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erstellt am 17.Jun.2017 | 18:36 Uhr

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