Förderung : 100 Millionen Euro mehr für Sportstätten in Hamburg

Das neue Förderprogramm läuft für die kommenden acht Jahre. Vereine und Sportbund sollen Vorschläge erarbeiten.

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06. August 2018, 10:50 Uhr

Für Sportvereine in Hamburgs Osten gibt es eine Finanzspritze: In den nächsten acht Jahren stehen 100 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Damit sollen öffentliche Sportplätze und -hallen, Umkleideräume, Tennisplätze­, Schwimmbäder und Reithallen saniert, um- oder neu gebaut werden. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Außerdem läuft bereits die Sanierungsoffensive der Stadt, bei der 400 Millionen Euro innerhalb von zehn Jahren (bis 2024) in den Sportbereich fließen sollen.

Demnach gehe es um Einrichtungen in den Stadtteilen Hamm, Horn, Ro­thenburgsort und Billstedt. 50 Prozent des Geldes stellt der Bund aus seinen Haushaltstöpfen für Stadtentwicklung zur Verfügung, die andere Hälfte kommt aus dem Senatsprogramm „Stromaufwärts an Elbe und Bille“. Start für die Baumaßnahmen soll der Sommer 2019 sein. Die Vereine und der Hamburger Sportbund sollen entsprechend Vorschläge ausarbeiten.

Schleswig-Holsteins kommunale Sportstätten können Förderanträge stellen

Auch in Schleswig-Holstein gibt es mehr Fördergelder für die kommunalen Sportstätten: Heikendorf bekommt 250.000 Euro für einen Kunstrasenplatz, der TSV Prisdorf 18.500 Euro für eine Drainage und Jevenstedt 100.000 Euro für eine Sportplatz-Sanierung – insgesamt 9,5 Millionen Euro fließen 2018 aus der Landeskasse in 77 kommunale Sportanlagen. Das Gab Innenstaatssekretärin Kristina Herbst Mitte Juli bekannt.

Für das nächste Jahr stehen aus der Landeskasse 12,5 Millionen Euro bereit. Förderanträge dürfen die Kommunen bis Jahresende stellen. Die Mittel können für die Sanierung von Laufbahnen und Spielfeldern eingesetzt werden, auch für Schwimmsportanlagen sowie erstmals für kleine Sporthallen mit einem oder zwei Feldern.

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