Rückkehr nach 50 Jahren : Wegen Thunfischen im Skagerrak: In Dänemark werden Fischerei-Interessen laut

<p>Ein Thunfisch im Südpazifik. /Symbolfoto</p>

Ein Thunfisch im Südpazifik. /Symbolfoto

Fischerei und Angeltouren: Mit dem Thunfisch ließe sich gutes Geld verdienen. Und Proben zeigen: Er ist wieder da.

shz.de von
08. September 2018, 17:34 Uhr

In dänischen Gewässern sind wieder Thunfische unterwegs. Die dänischen Fischer wollen sie am liebsten so bald wie möglich fangen – und die Regierung macht Druck bei der EU. Zwischen 200 und 300 Kilogramm wiegen die Thunfische, die sich derzeit wieder in dänischen Seegebieten tummeln, nachdem sie fast 50 Jahre lang verschwunden waren. Das berichtet die dänische Tageszeitung „Politiken“.

Im Skagerrak haben Fischer im Rahmen eines Forschungsprojektes in den vergangenen Wochen rund 80 großer Thunfische gefangen und wieder ausgesetzt.

Und jetzt beginnt der Kampf um die Fischereirechte. Die Euro-Zeichen schimmern schon in den Augen der Erwerbsfischer – schließlich bringt ein Thunfisch alleine bis zu 14.000 Euro auf dem internationalen Markt. Und auch die Freizeitfischer sehen ihre Möglichkeiten, Geschäfte mit Angeltouren zu machen.

Fischereiministerin Eva Kjer Hansen (Venstre) hat bereits ihre Fühler nach Brüssel ausgestreckt, sagt die Apenraderin Politiken: „Wir haben unseren Hut in den Ring geworfen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir alle fasziniert davon sind, dass der Thunfisch da ist. Es zeichnen sich neue und spannende Möglichkeiten für die Fischerei ab, wenn wir eine Einigung über eine Quote erreichen, um Thunfische fischen zu können.“

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