Küche von René Redzepi : Restaurant in Kopenhagen: Das neue Noma öffnet für 40 Gäste

<p>Die Testküche des neuen Noma in Kopenhagen. </p>

Die Testküche des neuen Noma in Kopenhagen.

Nach einem Jahr Pause stellt das Noma wieder die Kulinarik auf den Kopf. Auf 7000 Quadratmetern geht es vor allem um Frische.

shz.de von
15. Februar 2018, 19:26 Uhr

Kopenhagen | Nach einem rätselhaften Sabbatjahr mit diversen Gastspielen als Pop-Up-Restaurant in verschiedenen Großstädten hat das Noma in Kopenhagen am Donnerstag neu eröffnet. Viermal wurde die kulinarische Leuchte Nordeuropas zum besten Restaurant der Welt gekürt, 2010, 2011, 2012 und 2014. Jetzt startet der visionäre Küchenchef René Redzepi am Refshalevej auf 7000 Quadratmetern – inklusive Gartenanlagen – neu durch.

Redzepi, der unter anderem mit Einfällen wie Ameisen auf der Menükarte für Trubel gesorgt hat, will seine Kreationen noch mehr an die saisonal gegebenen Rohstoffe anlehnen. Das neue Konzept setzt verstärkt auf Gemüse aus dem eigenen Garten. Frische bedeutet nun nicht mehr Tage sondern Minuten: Viele der Lebensmittel werden in Zukunft in eigenen Gewächshäusern heranwachsen, um das saisonale Fenster auszudehnen.

Los geht es mit der „Seafood Season“. Drei Oberthemen wird es geben, für das neue, sich je nach Zutaten wandelnde Menü: Meer (Februar bis Mai), Gemüse (Juni bis September) und Wild und Wald (Oktober bis Januar).

imago/ZUMA Press

Das neue Noma hat 40 Plätze, ein Menü kostet etwa 300 Euro. Studenten können ein Menü für 135 Euro buchen. Wer einen Platz im Noma ergattern möchte, kann „Ende Februar“, sein Glück mit einer Reservierung versuchen, schreibt das Restaurant auf seiner Internetseite noma.dk. Weitere Informationen sollen folgen. Zuletzt widmete sich die ARD dem Phänomen Noma mit einer ausführlichen Reportage.

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