Beim Sprottenfischen : Dänemark: Riesiger Hai vor Hvide Sande gefangen

Der Fuchshai ging Fischern ins Netz und starb dabei. Das Tier soll nun für Forschungszwecke genutzt werden.

shz.de von
05. Juli 2018, 17:06 Uhr

Hvide Sande | Fischer Bo Nielsen und der Rest seiner Besatzung waren eigentlich unterwegs, um Sprotten zu fangen. Was ihnen dann allerdings wenige Kilometer vor Hvide Sande an der Westküste Dänemarks ins Netz ging, war bedeutend größer: ein Fuchshai von 4,55 Metern Länge und einem Gewicht von 300 Kilogramm.

Das Tier überlebte die Begegnung mit dem Netz nicht, sodass es nun für Forschungszwecke genutzt wird, schrieb das Forschungsprojekt „Fiskeatlasset“ laut Videnskab.dk am Montag auf ihrer Facebookseite:

 

Die Forscher berichten, dass sie DNA-Proben von dem Tier entnehmen und es dann konserviert werden soll, damit es noch viele Jahre zur Forschung verwendet werden kann.

Fuchshaie sind seltene Gäste in dänischen Gewässern. Laut Datenbank wurden erst rund 30 Exemplare an den hiesigen Küsten gesichtet. Sie können bis zu sechs Meter lang und bis zu 500 Kilogramm schwer werden. Für Menschen sind Fuchshaie ungefährlich. Sie ernähren sich von Schwarmfischen wie Heringen oder Makrelen, die sie mit ihrer langen Schwanzflosse betäuben, bevor sie sie fressen.

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