Wintereinbruch: Sicherheit bei Eis und Schnee

shz.de von
08. Dezember 2017, 14:28 Uhr

Kiel (ots) - Der Winter hat heute in weiten Landesteilen Einzug
gehalten. Für das Wochenende und den Montagmorgen sagen die
Meteorologen Schneefälle, Eisglätte und damit chaotische
Verkehrsverhältnisse voraus. Eis und Schnee bergen Gefahren, vor
denen der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein warnt:

- Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können das Eintreffen der
Einsatz-kräfte verzögern. Im Notfall kann die Suche nach einem
zugeschneiten Unterflurhydranten für die notwendige Wasserversorgung
jedoch kostbare Zeit in Anspruch nehmen. Der Landesfeuerwehrverband
bittet Hausbesitzer und Mitbürger um Mithilfe, die Hydranten sowie
Hydrantenhinweisschilder von Eis und Schnee freizuhalten - auch wenn
der Schneepflug wieder den Schnee auf den Bürgersteig schiebt.

- Damit wird auch vermieden, dass unbeabsichtigt auf einem mit
Schnee oder Eis bedeckten Unterflurhydranten abgestellte Fahrzeuge
zeitaufwendig wieder entfernt werden müssen.

- Bevor Sie sich ins Auto setzen, fegen Sie den Schnee vom
Fahrzeugdach. Achten Sie auf komplett freie Scheiben für eine
komplette Rundumsicht. Fahren Sie keinesfalls mit "Gucklöchern" in
einer zugefrorenen Frontscheibe.

- Bei einsetzendem Tauwetter kann das Schmelzwasser von Höfen,
Parkplät-zen usw. oft nicht abfließen, weil die Gullis eingefroren
sind. Die Folge davon ist, dass das Schmelzwasser in nahe gelegene
Kellerräume läuft und dort Schäden verursacht. Um das zu vermeiden,
sollten auch die Gullis auf Höfen, Parkplätzen o.ä. rechtzeitig
freigelegt und aufgetaut werden. - Drehen Sie Heizkörper nie ganz ab.
Wählen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung.
Sollten Wasserleitungen dennoch eingefroren sein, tauchen Sie diese
keinesfalls mit offener Flamme auf sondern verwenden Sie in heißes
Wasser getränkte Tücher oder einen Fön. - Achten Sie beim Heizen mit
offenem Feuer (etwa in einem Kamin) auf den korrekten Abzug der Gase.
- Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die
Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.




Rückfragen bitte an:

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Holger Bauer
Pressesprecher
Telefon: 0431 / 603 2195
Mobil: 0177 / 2745486
E-Mail: bauer@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de

Original-Content von: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein, übermittelt durch news aktuell

zur Startseite

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert