Unterstützung Polizeilage - zwei ungewöhnliche Einsätze für Feuerwehren im Kreis

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21. Dezember 2018, 08:13 Uhr

Dithmarschen (ots) - Am Donnerstag (20.12.2018) wurden gleich zwei
mal Feuerwehren im Kreis Dithmarschen zur Unterstützung der Polizei
alarmiert. Am Vormittag gegen 11:00 Uhr erfolgte der Alarm für die
Heider Feuerwehr aufgrund einer Bombendrohung im Stadtgebiet. In der
Nacht um 23:00 Uhr galt es ein ähnliches Einsatzszenario für die
Brandbekämpfer in St. Michaelisdonn abzuarbeiten. In Heide musste der
Bereich in der Innenstadt um die Marktpassage weiträumig durch die
Polizei gesperrt werden. Hier wurde nach Polizeiangaben eine
Bombendrohung per E-Mail ausgesprochen, der durch die Beamten
nachgegangen werden musste. Für die Feuerwehr der Stadt Heide hieß es
zunächst den Bereitstellungsraum aufzusuchen und sich für einen
eventuellen Einsatz bereit zu halten. Zum Glück beschränkte sich für
die Heider Mitglieder der Feuerwehr die Einsatztätigkeit auf die
Bereitstellung sowie die Unterstützung bei den Absperrmaßnahmen. Die
Marktpassage wurde durch die Polizei mit Sprengstoffsuchhunden
überprüft, Sprengstoff wurde nicht gefunden. Gegen 14:00 Uhr konnten
die meisten Teile der Straßensperrungen wieder aufgehoben werden. Am
späten Abend wiederholten sich die Ereignisse in St. Michaelisdon.
Hier wurde, nach Aussage der Polizei, durch einen Anruf von einer
öffentlichen Telefonzelle aus eine Bombendrohung für den Bahnhof
ausgesprochen. Durch die Beamten wurde umgehend reagiert und zur
Unterstützung die Feuerwehr St. Michaelisdonn alarmiert. Die
Einsatzkräfte der Feuerwehr bezogen in der örtlichen Rettungswache
der RKiSH den Bereitstellungsraum. Durch die Polizei wurde unter
Einsatz eines Sprengstoffsuchhundes das Bahnhofsgelände abgesucht.
Hierbei konnte ein verdächtiger Gegenstand ausgemacht werden, der
sich bei genauerer Untersuchung als Rest eines Silvesterknallers
identifizieren lies. Vorsorglich wurde durch die Einsatzleitung der
Feuerwehr die Führungsgruppe der Feuerwehr Eddelak mit ihrem ELW zur
Unterstützung der Einsatzleitung angefordert. Für die rund 30
Einsatzkräfte der Feuerwehr gab es keine Tätigkeit, so dass der
Einsatz für sie gegen 01:00 Uhr beendet werden konnte.




Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen
Pressesprecher
Ole Kröger
Mobil: 01520-8538343
E-Mail: ole.kroeger@ff-averlak-blangenmoor.de

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