Turbulenter Vormittag für die Kräfte der Feuerwehr Kiel

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26. September 2019, 12:07 Uhr

Kiel (ots) - Am 25.09.2019 forderten ein Gefahrstoffeinsatz, zwei
Brandmeldeanlagen und eine Rauchentwicklung binnen zwei Stunden die
Einsatzkräfte der Feuerwehr Kiel.

Gegen 09.30Uhr stellten Bewohner eines Mehrfamilienhauses im
Stadtteil Gaarden-Ost starken Geruch nach Lösungsmitteln im Keller
fest. Die alarmierten Kräfte des Löschzuges der Feuerwache Ost
konnten unter Atemschutz mit Spezialgerät eine Quelle ausfindig
machen. Ein Kellerverschlag wurde geöffnet und ein altes
Stromaggregat mit undichtem Tank ins Freie verbracht. Ein Anwohner
wurde vor Ort durch den Rettungsdienst gesichtet. Nach rund einer
Stunde war der Einsatz beendet.

Parallel wurde um 10.15Uhr der Löschzug der Hauptfeuerwache zu
einer ausgelösten Brandmeldeanlage in den Niemansweg in Kiel -
Düsternbrook alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde den
Einsatzkräfte mitgeteilt, dass die Auslösung vermutlich durch
Wasserdampf in einer Küche erfolgte. Die Erkundung vor Ort bestätigte
die Vermutung, so dass der Einsatz bereits nach ca. 15 Minuten
beendet war.

Kaum waren die Kräfte an der Wache zurück, lief um 10.40Uhr erneut
ein Brandmelderalarm ein. Diesmal rückte der Löschzug der
Hauptfeuerwache in die Straße Eichkamp, Stadtteil Kiel -
Schreventeich, aus. In einen Lebensmittelmarkt wurde ein
Pulverlöscher abgeblasen. Der Pulvernebel löste die Brandmeldeanlage
aus. Auch hier konnte nach kurzer Zeit Entwarnung gegeben werden.

Um 10.55Uhr erfolgte dann eine erneute Alarmierung der
Einsatzkräfte. In Kieler Stadtteil Mettenhof, Kirunastraße, wurde
eine Rauchentwicklung in einer Wohnung gemeldet. Ein Trupp unter
Atemschutz ging in die Wohnung im 2. Obergeschoss vor und stellte
angebranntes Essen auf dem Herd als Ursache für die Rauchentwicklung
fest. Das verkohlte Inhalt eines Topfes wurde in der Küchenspüle
abgelöscht; die Wohnung wurde gelüftet. Personen konnten in der
Wohnung nicht angetroffen werden, so dass auch in diesem Fall keine
Verletzten zu verzeichnen sind.

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte im Einsatz: beide Löschzüge der
Haupt- und Ostfeuerwache, eine Wechsellader Fahrzeug mit
Abrollbehälter "Gefahrgut", ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der
Nordwache, fünf Rettungswagen und zwei Notarztfahrzeuge des Kieler
Rettungsdienstes sowie die Freiwillige Feuerwehr Russee.




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