Suchaktion am Elbdeich - zwei vermisste Personen in Brunsbüttel

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14. Oktober 2019, 08:53 Uhr

Dithmarschen (ots) - Brunsbüttel - Sonntagnacht (13.10.2019)
suchten Einsatzkräfte der Feuerwehr Brunsbüttel gemeinsam mit einem
Großaufgebot an Kräften nach zwei vermissten Personen das Elbufer ab.
Eine Frau sei mit ihrem achtjährigen Sohn vor dem Elbdeich in der
Dunkelheit verschwunden. Der Notruf wurde durch die 19-jährige
Tochter getätigt.

Mehr als zwei Stunden wurde das Gelände zwischen dem Yachthafen
und dem Elbfähranleger in Brunsbüttel durch die Rettungskräfte der
Feuerwehr abgesucht. Dabei erhielten die Brandbekämpfer Unterstützung
weiterer Einheiten. Die Seenotrettungskreuzer der DGZRS (Deutsche
Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) aus Brunsbüttel und Büsum
sowie die Wasserschutzpolizei suchten mit ihren Booten die Elbe in
diesem Gebiet ab. Unterstützt wurden sie durch die Berufsschifffahrt,
die durch die Verkehrslenkung aufgefordert wurde, ihre Scheinwerfer
auf das Elbufer und das Wasser zu richten. Zur Suche aus der Luft
wurde der SAR Hubschrauber (Search and Rescue) ''Northern Rescue''
von Helgoland angefordert. Auch die Rettungshundestaffel
West-Holstein wurde mit Suchhunden eingesetzt. Die Taucher aus
Itzehoe standen auf dem Boot der DGZRS Brunsbüttel für einen Einsatz
bereit. Gesucht wurde mittels Wärmebildkameras und Nachtsuchgerät, da
aufgrund der Wetterlage der wolkenverhangene Vollmond für eine sehr
dunkle Nacht sorgte. Fußspuren im Watt, Kleidungsstücke sowie Schuhe
an einer Buhne deuteten darauf hin, dass sich die vermissten Personen
in Wassernähe aufgehalten haben. Gefunden wurde niemand. Gegen halb
zwei morgens wurde nach Absprache mit der Polizei die Suche
ergebnislos abgebrochen. Die 19-jährige Tochter der vermissten Frau
wurde durch den Rettungsdienst und die Notfallseelsorge Pastor
Hans-Ulrich Seelemann (Fachwart Feuerwehrseelsorge KFV Dithm.)
betreut.




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Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen
Pressewart
Ole Kröger
Mobil: 01520-8538343
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