Schwerer Verkehrsunfall in Pinneberg fordert ein Menschenleben, vier weitere Personen schwer verletzt

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08. Dezember 2019, 11:13 Uhr

Pinneberg (ots) - Am frühen Sonntagmorgen ist es im Pinneberger Stadtteil
Eggerstedt zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, in dessen Folge vier
Personen schwer und eine Person tödlich verletzt wurden. Die Feuerwehr setzte
schweres Gerät für die Rettungsmaßnahmen ein.

Gegen 01:00 Uhr morgens ist es in der Straße "An der Raa", im Pinneberger
Stadtteil Eggerstedt zu einem schweren Verkehrunfall gekommen. Ein mit fünf
Jugendlichen besetzter Kleinwagen war von der Straße abgekommen und mit der
Beifahrerseite gegen einen Baum geprallt.

Gemeldet wurde der Unfall durch einen Jugendlichen, welcher zuvor gemeinsam mit
den verunfallten Personen bei einer nahegelegenen Veranstaltung anwesend war.
Weil der PKW mit fünf Personen voll besetzt war, trat der Jugendliche zu fuß den
Heimweg an und fand wenige hundert Meter entfernt den verunfallten PKW an einem
Baum stehend vor.

Als die ersten Einsatzkräfte um Wehrführer und Einsatzleiter Claus Köster die
Einsatzstelle erreichten waren 2 Personen bereits aus dem PKW befreit worden,
sie wurden umgehend vom Rettungsdienst betreut und medizinisch versorgt. Die
drei weitere Insassen waren zu diesem Zeitpunkt noch im PKW, zwei von Ihnen
bewusstlos eingeklemmt.

Bereits in dieser frühen Phase war klar, dass für den 19 jährigen Beifahrer
jegliche Hilfe zu spät kommt. Er war bereits verstorben.

Aufgrund der medizinischen Befunde des Fahrers wurde mit dem Eintreffen des
ersten Hilfeleistungslöschfahrzeuges eine sogenannte Sofortrettung durchgeführt.
Hierbei handelt es sich um eine lebensrettende Sofortmaßnahme bei z.B.
instabilen Kreislaufverhältnissen des Opfers.

Die dritte Person konnte ohne technische Hilfe aus dem PKW gerettet werden.

Nachdem alle Verletzten gerettet waren, begannen die Einsatzkräfte mit der
schweren Aufgabe zur Bergung des eingeklemmten Verstorbenen. Hier wurde
hydraulisches Werkzeug für die Befreiung eingesetzt.

Die vier schwer verletzten Insassen wurden, mit zum Teil lebensgefährlichen
Verletzungen, in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der sechste Betroffene
wurde psychosozial durch die Einsatzkräfte betreut und an der Einsatzstelle von
seinen Eltern übernommen. Für die medizinischen Maßnahmen waren mehrere
Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) aus Pinneberg, Wedel,
Elmshorn und Hamburg im Einsatz. Einer der Patienten wurde von einem Notarzt der
Feuerwehr Pinneberg ins Krankenhaus begleitet, da dieser regelhaft im
Rettungsdienst tätig ist. Koordiniert wurden die rettungsdienstlichen Maßnahmen
durch den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (ORGL) und dem Leitenden
Notarzt (LNA).

Im Rahmen der Ursachenermittlung zog die Polizei einen Unfallsachverständigen
hinzu, dieser wurde bei seiner Arbeit durch die Feuerwehr unterstützt.

Aufgrund der belastenden Situation für die eingesetzten Kräfte erfolgte im
Anschluss an die Einsatzmaßnahmen eine erste Nachbesprechung, welche nach dem
Einrücken an die Standorte fortgeführt wurde.

Zur Unfallursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Eingesetzt Kräfte: Feuerwehr Pinneberg: 6 Fahrzeuge - 22 Einsatzkräfte
Rettungsdienst RKiSH: 5 RTW, 2 NEF, ORGL, LNA Berufsfeuerwehr Hamburg: 1 NEF
Polizei: diverse

Einsatzleiter: Claus Köster (Wehrführer, FF Pinneberg)

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Björn Swennosen
Mobil: (0160) 94810620
E-Mail: bjoern.swennosen@kfv-pinneberg.org

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/22179/4461970
OTS: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

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