Gefahrguteinsatz in Heide -Thermische Reaktion auf einem Wertstoffhof

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16. Oktober 2019, 15:53 Uhr

Dithmarschen (ots) - Heide - Während des normalen Betriebes auf
einem Wertstoffhof wurde am Mittwochnachmittag (16.10.2019) durch
Mitarbeiter eine leichte Rauchentwicklung in einem Wertstoffcontainer
entdeckt. Die Feuerwehr der Stadt Heide rückt gemeinsam mit dem
Löschzug-Gefahrgut des Kreises Dithmarschen (LZG-Dithm.) aus.

Nachdem die Rauchentwicklung aus dem Wertstoffcontainer durch die
Mitarbeiter entdeckt wurde, hat man den anscheinend mit Sauerstoff
und Feuchtigkeit reagierenden Gegenstand mit einem Fass abgedeckt.
"Beim Eintreffen der Heider Feuerwehr war eine leichte
Rauchentwicklung aus der Abdeckung wahrnehmbar.", so Einsatzleiter
Andrè Eichert (Wehrführer Feuerwehr Heide). Der zeitgleich alarmierte
LZG Dithmarschen rückte ebenfalls zur Beratung und Unterstützung der
Brandbekämpfer aus Heide aus. "Zu Beginn des Einsatzes war nicht
eindeutig klar, um was für einen Stoff es sich handelte. Die
Rauchentwicklung deutete jedoch auf einen Stoff hin, der unter
Kontakt mit Sauerstoff oder Feuchtigkeit thermisch reagiert.",
berichtet Eichert. "Da es sich um eine geringe Rauchentwicklung
handelte, stellte sich die Lage für uns als Feuerwehr übersichtlich
und keinesfalls kritisch dar." Unter der Führung des auch im Umgang
mit Gefahrstoffen erfahrenen Heider Wehrführers, wurden unter dem
Einsatz von Chemie-Schutz-Anzügen Messungen der im Rauch enthaltenen
Stoffe durchgeführt. Eine Bestimmung des vorliegenden Stoffes konnte
vor Ort jedoch nicht gemacht werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung
konnte durch die Messungen ausgeschlossen werden. Während des
Einsatzes wurden zur Absicherung mehrere Löschangriffe mit
unterschiedlichen Löschmitteln wie Schaum und Wasser aufgebaut. "Wir
haben vor Ort nicht feststellen können um was für einen Stoff es sich
handelte, jedoch nahm die thermische Reaktion im Einsatzverlauf ab.",
berichtet die Einsatzleitung. Dieses abnehmende Verhalten des
thermisch reagierenden Stoffes erlaubte den Einsatzkräften unter
Rücksprache mit dem LZG sowie dem Umweltamt des Kreises Dithmarschen
den reagierenden Stoff einschließlich des überdeckenden Fasses sicher
in einen Container zu deponieren und diesen auf dem Betriebsgelände
unter Aufsicht des dortigen Personals zu belassen. "Die Reaktion wird
im Laufe der Zeit weiter abnehmen und letztendlich komplett
abklingen.", berichtet Eichert. Für die Einsatzkräfte der Heider
Feuerwehr konnte der Einsatz nach erfolgreichem Umsetzen des Stoffes
in den Container nach gut zwei Stunden beendet werden.




Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen
Pressewart
Ole Kröger
Mobil: 01520-8538343
E-Mail: pressesprecher@kfv-hei.de
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