Feuerwehren geben Sicherheitstipps zu Gewitter

shz.de von
30. Mai 2018, 09:03 Uhr

Kiel (ots) - Gewitter bergen Gefahren für alle Menschen im Freien
- und können schwere Sachschäden durch Überspannung und Brandausbruch
verursachen. Nicht immer warnt ein kräftiger Regenschauer rechtzeitig
vor dem Unheil. Darauf weist der Landesfeuerwehrverband
Schleswig-Holstein anlässlich der Warnungen vor vereinzelt
auftretendem Starkregen, Hagel und Sturmböen ab heute Mittag hin.

Die Feuerwehren geben Sicherheitstipps: - Schützen Sie Keller und
Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn
Überflutungsgefahr besteht. Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile
im Keller funktionsfähig sind und entfernen Sie Laub und Dreck aus
Wassereinläufen wie Gullys oder Abflussrinnen. - Ein festes Gebäude
ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch
ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz. Keinesfalls bei Gewitter im
Wasser aufhalten. - Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter
überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg oder
unter eine Stahlbetonbrücke. Im dichten Wald hocken Sie sich
ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen
entfernt. Keinen vermeintlichen Schutz unter Bäumen suchen. - Meiden
Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere
Metallkonstruktionen. - Metallgegenstände wie Werkzeuge, Sportgeräte
und ähnliches weglegen und sich davon entfernen. - Durch kräftigen
Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt wer-den.
Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an. Warten Sie Unwetter mit
Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf
einem baumfreien Abschnitt ab. - In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem
an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter die
Stecker der Elektrogeräte herausziehen. - Melden Sie Unfälle und
Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten
Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und
melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach
Ende des Unwetters.




Medien-Rückfragen bitte an:

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Holger Bauer
Pressesprecher
Telefon: 0431 / 603 2195
Mobil: 0177 / 2745486
E-Mail: bauer@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de

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