Feuerwehren aus Schleswig-Holstein helfen in Mecklenburg-Vorpommern

Avatar_shz von
02. Juli 2019, 11:23 Uhr

Kiel (ots) - Auf Grund der ausgedehnten Waldbrände im Bereich
Lübtheen (Kreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern) hat das
Land Mecklenburg-Vorpommern heute Morgen ein Hilfeleistungsersuchen
an das Land Schleswig-Holstein für bodengebundene
Brandbekämpfungseinheiten gestellt.

Hierauf ist das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und
Integration an den Kreis Herzogtum Lauenburg als direkten
Nachbarkreis des betroffenen Landkreises herangetreten und es wurde
eine Feuerwehrbereitschaft mit dem Schwerpunkt Wassertransport
entsandt. Die Einheit besteht aus elf Tanklöschfahrzeugen, einem
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, zwei Einsatzleitwagen 1/
Mehrzweckfahrzeu-gen, einer Führungsgruppe, einer Logistikgruppe
sowie einem Notfall-KTW. Die rund 100köpfige Einheit ist heute
Vormittag im Bereitstellungsraum in Lübtheen eingetroffen und wird
einem Einsatzgebiet zugeordnet.

Die Einsatzdauer der Einheit wird voraussichtlich ca. 48 Stunden
betragen. Sofern danach weiterer Bedarf an Kräften besteht, wird
durch andere Bereitschaften abge-löst.

Landesbrandmeister Frank Homrich dankt den überwiegen
ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehren für die Bereitschaft,
bei den Nachbarn in Mecklenburg-Vorpommern zu helfen. "Das zeigt
wieder einmal, dass wir eine große Feuerwehrfamilie sind, die vor
keiner Grenze halt macht", so Homrich. Ein besonderes Dankeschön geht
nicht nur an die Ehe- und Lebenspartner der Einsatzkräfte, sondern
auch an deren Arbeitgeber, die die Ehrenamtler so kurzfristig und
problemlos freigestellt haben.

Angesichts der drohenden Gefahren durch Feuer und
munitionsbelastete Waldflächen mahnt der Landesbrandmeister zu
besonderer Vorsicht: "Passt gut auf Euch auf und kommt alle gesund
wieder!"

Diverse Feuerwehren haben sich bereits gemeldet und wollen in
Mecklenburg-Vorpommern unterstützen. Das ist zwar löblich, aber es
wird dringend gebeten, von eigenmächtigen Fahrten ins Einsatzgebiet
und Aktionen abzusehen. Sollten weitere Kräfte benötigt werden, so
erfolgt dieses über formelle Hilfeleistungsersuchen an das Land
Schleswig-Holstein.




Medien-Rückfragen bitte an:

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Holger Bauer
Pressesprecher
Telefon: 0431 / 603 2195
Mobil: 0177 / 2745486
E-Mail: bauer@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de

Original-Content von: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein, übermittelt durch news aktuell

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen