Feuer zerstört Carport und angrenzendes Wohngebäude

Großeinsatz am Freitagmittag in Heidmühlen.
Großeinsatz am Freitagmittag in Heidmühlen.

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02. Juli 2021, 18:47 Uhr

Heidmühlen (ots) - Am Freitag, den 02.07.2021 gegen kurz vor 13 Uhr bemerkten Anwohner in der Straße "Am Sportfeld" in Heidmühlen ein brennendes Carport und alarmierten die Feuerwehr. Die Rauchwolke war sogar im benachbarten Boostedt noch zu sehen.

Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wurden die umliegenden Feuerwehren aus Heidmühlen und Latendorf zur Einsatzstelle alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Holzcarport bereits in Vollbrand und hatte auf den angrenzenden Bungalow übergegriffen. Aufgrund der neuen Erkenntnisse und dem Wissen, mehr Einsatzkräfte vor Ort zu benötigen, wurde das Einsatzstichwort auf "Feuer Groß" erhöht und die Feuerwehren aus Boostedt und Bark zur Unterstützung alarmiert.

Ein Anwohner wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung an der Einsatzstelle angetroffen und an den Rettungsdienst übergeben. Im Anschluss an die medizinischen Maßnahmen wurde der Bewohner zur Sicherheit in ein nahliegendes Krankenhaus transportiert.

Trotz dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte breitete sich das Feuer im Dachbereich des Wohngebäudes aus.

Durch den hohen Verbrauch an Atemschutzgeräteträgern wurde das Stichwort auf "Feuer 2" erhöht. Zur Unterstützung machten sich nun auch die Kameradinnen und Kameraden aus Fehrenbötel auf den Weg.

Mit fünf Trupps unter Atemschutz und vier C-Rohren wurde das Feuer im Verlauf bekämpft.

Eine weitere Brandausbreitung auf umliegende Nachbargebäude konnten die 100 Einsatzkräfte aber verhindern.

Das Gebäude wurde durch das Feuer so stark beschädigt, dass Teile des Dachstuhls sowie der Zwischendecke eingestürzt sind. Das Gebäude ist unbewohnbar.

Die Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Carport befand sich kein Personenkraftwagen, was genau im Carport gebrannt hat, kann derzeit nicht genau gesagt werden.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache, Schadenshöhe, Personalien oder Verletzungen der Betroffenen gemacht werden.

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Stv. Kreispressewart
Patrick Juschka
Telefon: 04551 95 68 39
E-Mail: p.juschka@kfv-segeberg.org

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