Feuer in Brunsbüttel - Löschwasserversorgung stellt Feuerwehr vor Problem (AKTUALISIERUNG)

shz.de von
01. Juli 2019, 12:23 Uhr

Dithmarschen (ots) -

Brunsbüttel - Ein Feuer in einem Einfamilienhaus forderte am
Montagmorgen (01.07.2019) einen massiven Einsatz der Feuerwehr
Brunsbüttel. Zunächst war es unklar, ob sich noch Personen in dem
Gebäude befanden. Beim Absuchen des Gebäudeinneren mit
Atemschutzgeräteträgern wurden keine Personen im Gebäude gefunden.
Die Löscharbeiten gestalten sich jedoch schwierig.

Als um 05:30 Uhr die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle
unmittelbar an der B5 eintrafen, quoll bereits dichter Rauch aus dem
hinteren Teil des Gebäudes und dem gesamten Dachstuhl. Zunächst war
es unklar ob sich noch Anwohner in dem Wohnhaus aufhielten. Bei einer
umgehend eingeleiteten Personensuche unter schwerem Atemschutz, in
dem bereits komplett verqualmten Gebäude, wurden keine Personen
gefunden. Auch die Polizei konnte im weiteren Verlauf der Suche
mitteilen, dass keine Personen anwesend sein sollen. Vor Probleme
wurden die rund 60 ausgerückten Brandbekämpfer aus Brunsbüttel bei
der Herstellung eine Löschwasserversorgung gestellt. Ein in ca. 250 m
entfernter Löschbrunnen konnte durch die Feuerwehr nicht genutzt
werden, da hier kein Anschluss für die Feuerwehrschläuche vorlag. Ein
Hydrant in gleicher Entfernung konnte zunächst nicht lokalisiert
werden. Der Hydrant befindet sich auf dem Grünstreifen der B5 und
wurde durch Erde und starken Grasbewuchs komplett bedeckt, so dass
dieser zunächst gefunden und freigelegt werden musste. Erst nach
einer Stunde gelang es, eine stehende Wasserversorgung aufzubauen und
mit den Löscharbeiten zu beginnen. Durch den gezielten Einsatz des
Löschwassers aus den Tanks der Löschfahrzeuge konnte die
Brunsbütteler Feuerwehr das Feuer bis zum Aufbau der Wasserversorgung
unter Kontrolle halten. Ein weiteres Ausbreiten konnte effektiv
verhindert werden. Die Feuerwehr Brunsbüttel kontrolliert jedes Jahr
alle Hydranten im Stadtgebiet auf ihre Funktion und den Zustand.
Mängel werden dann umgehend an den Wasserversorger zur Beseitigung
weitergegeben. Eine Überprüfung durch die Feuerwehr hat auch bei dem
Hydranten an der B5 stattgefunden. Für den Zeitraum der Löscharbeiten
musste die B5 für fünf Stunden voll gesperrt werden.




Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen
Pressewart
Ole Kröger
Mobil: 01520-8538343
E-Mail: pressesprecher@kfv-hei.de
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