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Hamburg : Verfolgungsjagd mit der Polizei nach „Reifenstechertrick“

vom
Aus der Onlineredaktion

Ein 51-Jähriger wurde zum Opfer des „Reifenstechertricks“ und verfolgte die drei mutmaßlichen Täter, bis mehrere Streifenwagen die Verfolgungsjagd übernahmen.

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2016 | 17:23 Uhr

Hamburg | Erst sollen die Täter das Opfer beim Geldabheben in der Bank beobachtet und dann unauffällig die Hinterräder an dessen Auto zerstochen haben: Ein 41-jähriger Tatverdächtiger sowie seine entkommenen Komplizen haben sich nach einem missglückten „Reifenstechertrick“ in Hamburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

Das Opfer, ein 51 Jahre alter Mann, habe am Dienstag in der Altstadt mehrere Tausend Euro abgehoben und sei dann von einer Frau zunächst nach dem Weg gefragt worden, teilte die Polizei mit. Während des Gesprächs bemerkte er, dass sich ein Mann zu seinem Hinterrad beugte, und später, dass ein Fahrzeug seinem Wagen folgte, wie es weiter in der Mitteilung hieß.

Nach einem Hinweis von einem weiteren Autofahrer alarmierte der Mann den Schilderungen zufolge die Beamten per Notruf und fuhr Richtung Polizeikommissariat - seine Verfolger ergriffen die Flucht. In Absprache mit der Polizei folgte ihnen der 51-Jährige, sendete den Beamten Standortmeldungen, bis schließlich mehrere Funkstreifenwagen übernahmen.

Nachdem die Fahnder den Angaben zufolge das Auto kurzzeitig aus den Augen verloren hatten, stellten sie den Tatverdächtigen und fanden im Fahrzeug Tatwerkzeug sowie insgesamt drei Pässe - einer davon gehörte dem 41-Jährigen, einen gültigen Führerschein indessen hatte er nicht.

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