Autodieb gefasst : Polizeibeamten gelingt Schlag gegen Autoschieber

Gegen den Mann liegen bereits mehrere europäische Haftbefehle vor.

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02. November 2018, 14:51 Uhr

Lübeck/Ratzeburg | Eine Ermittlungsgruppe von Polizeibeamten aus Lübeck und Ratzeburg hat einen 42-jährigen Autoschieber fassen können.

In Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein öffnete und startete der Tatverdächtige Fahrzeuge mithilfe eines Funkwellenverlängerers. Die gestohlenen Fahrzeuge überführte er anschließend nach Polen. Der Gesamtschaden wird nach derzeitigem Stand auf eine Million Euro geschätzt.

Die Ermittlungen wurden dadurch erschwert, dass der Tatverdächtige sich auf den Balearen aufgehalten hatte. Seine Einreise nach Deutschland Ende September führte daraufhin zu seinem aktuellen Aufenthaltsort in Oldenburg, wo er von Polizeibeamten festgenommen wurde. Diese hatten seine Aufenthaltsorte und Fahrtrouten rekonstruieren können, um ihn ausfindig zu machen.

Durch Zufall wurde er von denselben Beamten festgenommen, vor denen er im Mai 2017 bei einer Verkehrskontrolle geflüchtet war.

Gegen den Tatverdächtigen bestehen mehrere europäische Haftbefehle, unter anderem aus Österreich, wo er 2013 aus der JVA in Linz flüchten konnte, in der er eine vierjährige Haftstrafe verbüßen sollte.

Der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig liegt wegen der zu vollstreckenden Reststrafe von über drei Jahren bereits ein Auslieferungsversuch vor. Allerdings wird sich der 42-Jährige zunächst voraussichtlich vor dem Landgericht Lübeck für die vorgeworfenen Taten verantworten müssen.

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