Böklund : Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt: Erst nach Stunden gefunden

<p>Feuerwehrleute bergen das Unfallfahrzeug aus dem Graben.</p>

Feuerwehrleute bergen das Unfallfahrzeug aus dem Graben.

Der Biker lag drei Stunden lang im Straßengraben, bevor Rettungskräfte ihn fanden.

shz.de von
06. Juni 2018, 09:01 Uhr

Böklund | Am Dienstagabend verunglückte ein Motorradfahrer auf der L 22 zwischen Uelsby und Böklund (Kreis Schleswig-Flensburg). Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde erst nach mehreren Stunden gefunden.

Der 54-jährige Mann war gegen 20.30 Uhr mit zwei weiteren Kradfahrern auf der Strecke unterwegs. Er bildete den Schluss der Kolone. Als seine Begleiter in Böklund ankamen, stellten sie fest, dass der 54-Jährige nicht mehr hinter ihnen war. Obwohl sie sofort mit der Suche begannen, konnten sie ihren Bekannten nicht finden. Über sein Handy war er nicht erreichbar und auch zu Hause war er nicht eingetroffen.

Als die Männer den 54-Jährigen nicht finden konnten, alarmierten sie die Polizei und Rettungskräfte, die eine umfangreiche Suche nach dem vermissten Biker veranlassten. An der Aktion waren außerdem die Freiwilligen Feuerwehren Böklund und Uelsby, ein Rettungshubschrauber und ein Hubschrauber der Bundespolizei beteiligt. Die Helfer orteten sein Handy und stellten fest, dass er sich immer noch im Bereich der Strecke aufhalten müsste.

Gegen 12 Uhr nachts wurde der Vermisste schließlich gefunden. Er war aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Krad von der Fahrbahn abgekommen und lag lebensgefährlich verletzt im Straßengraben. Der 54-Jährige wurde in die Uniklinik Kiel ausgeflogen.

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