Tierischer Ausflug : Kuh auf Gleis sorgt für Einsatz der Bundespolizei

Im Schnitt zahlten ihnen die Molkereien inklusive Nachzahlungen 36,2 Cent pro Kilogramm und damit rund 9,5 Cent mehr als 2016.
Das Tier lief gleich zwei Mal auf die Gleise.

Zwei Züge zwischen Niebüll und Langenhorn verspäteten sich um fast eine Stunde.

shz.de von
15. Mai 2018, 18:31 Uhr

Stedesand | Bahnreisende zwischen Niebüll und Langenhorn mussten sich am Montagabend gedulden. Gegen 21.45 Uhr wurde die Bahnstrecke gesperrt. Der Grund: Ein Lokführer hatte eine Kuh im Gleisbett gesichtet und die Bundespolizei alarmiert.

Als die Bundespolizisten am Einsatzort in Stedesand (Kreis Nordfriesland) eintrafen, war das Tier allerdings bereits aus dem Gleisbett getrieben worden. Der Besitzer hatte die Kuh zum Verlassen der Gleise bewegen können. Fahren konnten die Züge aber dennoch zunächst nicht. Denn kaum war die erste Entwarnung gegeben, lief die Kuh erneut zu den Bahngleisen. Die Strecke musste noch einmal gesperrt werden.

Bis die Strecke schlussendlich freigegeben werden konnte, hatten sich zwei Züge um rund 40 Minuten verspätet.

Auch Dienstagmorgen musste die Bundespolizei erneut zu einem tierischen Einsatz ausrücken. Diesmal war die Strecke von Husum nach Tönnig betroffen. Hier waren ebenfalls Tiere auf den Gleisen gesichtet worden. Die Bahn gab einen Langsamfahrbefehl heraus. Die tierischen Unruhestifter konnte die Polizei beim Abfahren der Strecke jedoch nicht entdecken.

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