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Warnung vor Trickdieben : Husum: 68-Jähriger auf Supermarkt-Parkplatz ausgeraubt

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Er wollte helfen - und wurde bestohlen: Ein 68-jähriger Mann wurde in Husum beim Geldwechseln ausgetrickst. Er ist nicht der Einzige, der in den vergangenen Tagen Opfer von Trickbetrügern wurde.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2015 | 17:35 Uhr

Husum | Der Fall des 68-Jährigen ereignete sich bereits am Freitag, 30. Oktober, gegen 14.30 Uhr, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann sei von einem Mann auf dem Parkplatz eines Husumer Supermarktes angesprochen worden - mit der Bitte, ihm Geld zu wechseln. Noch auf dem Parkplatz tauschten die beiden Kleingeld aus. Erst später bemerkte der Husumer, dass ihm in seiner Geldbörse ein dreistelliger Betrag fehlte.

Die Kriminalpolizei Husum habe im vergangenen Monat eine Häufung derartiger Diebstähle festgestellt. Und die meisten erfolgten tatsächlich auf Parkplätzen von Supermärkten - aber auch in der Husumer Innenstadt sei es bereits zu derartigen Vorfällen gekommen.

Ein anders gelagerter Betrug betraf ein Satruper Ehepaar am Dienstag, 20. Oktober. Die beiden bekamen einen Anruf mit unterdrückter Nummer. Ein Mann habe sich dabei als Polizeibeamter ausgegeben und gesagt, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall hatte. Um ihn herauszulösen, sollten die Satruper einen hohen Geldbetrag zahlen. „Auf die Forderungen ging das Ehepaar ein“, so die Polizei.

Ähnlich gelagerte, weitere Fälle stellte die Kriminalpolizei in Schleswig und Busdorf fest. Diese gingen jedoch oft gut aus für die Angerufenen: Sie legten auf, ohne den Betrügern Geld zu übergeben. Auffällig sei, dass gezielt russischstämmige Familien als Opfer gewählt werden. Die Ansprache erfolgte in allen Fällen in russischer Sprache, jedoch mit Akzent.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor Trickbetrügern im Bereich der Polizeidirektion Flensburg. Folgende Tipps sollte man beherzigen:

  • Achten Sie auf persönliche Distanz zwischen sich und anderen Personen.
  • Wenn Sie von vermeintlichen Polizeibeamten angerufen werden, sollten Sie sich lieber einmal mehr rückversichern.
  • Zögern Sie nicht, die Polizei unter 110 zu verständigen, wenn sie Zweifel haben oder selbst Opfer geworden sind.
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