neue Erkenntnisse : Hubschrauber-Absturz: Bundespolizei führte Übung mit SEK durch

Ein Kran auf der Koppel hilft bei der Bergung des abgestürzten Hubschraubers.
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Teile des abgestürzten Hubschraubers.

Während die Unfallursache noch nicht abschließend geklärt ist, wurde bekannt, warum der Eurocopter 135 unterwegs war.

shz.de von
01. Februar 2017, 20:25 Uhr

Nach dem Hubschrauberunglück in Bimöhlen (Kreis Segeberg), ist bekannt gegeben worden, dass die Polizei eine Übung mit dem Spezialeinsatzkommando (SEK) Schleswig-Holstein durchgeführt hat. Das teilt Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mit. Er hat die Unfallstelle besucht und seine Trauer zum Ausdruck gebracht. Es wurde mithilfe einer Wärmebild-Kamera eine Technik zur sogenannten Freund-Feind-Erkennung erprobt, mit der Einbrecherbanden aufgespürt werden sollen. Dazu stand der Hubschrauber auf einer Höhe von 120 Metern in der Luft, wie die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung berichtete. Der Unfall ereignete sich auf dem Rückweg.

Die Kieler Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler (SPD) betonte, dass im Hubschrauber keine Landespolizisten saßen, sondern eine SEK-Einheit am Boden an der Übung teilnahm.

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