Sahms im Kreis Herzogtum Lauenburg : Feuer in Flüchtlingsunterkunft und ein später Notruf

<p>70 Feuerwehrleute aus vier Wehren konnten den Brand im zweiten Obergeschoss einer umgebauten ehemaligen Schäferei löschen.</p>

70 Feuerwehrleute aus vier Wehren konnten den Brand im zweiten Obergeschoss einer umgebauten ehemaligen Schäferei löschen.

Angeblich hatte es schon über eine Stunde gebrannt, ehe die Feuerwehr eintraf. Sie soll zu spät informiert worden sein.

shz.de von
26. Oktober 2016, 07:08 Uhr

Sahms | Den wütenden Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Sahms bei Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) mussten Polizisten am frühen Mittwochmorgen vorläufig in Gewahrsam nehmen. In seiner Küche war ein Brand ausgebrochen. Er konnte sich auch während der Löscharbeiten kaum beruhigen und randalierte schließlich, so dass ihn Polizisten überwältigen und in Handschellen legen mussten.

In der Küche des Mannes war aus noch ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Gegen 2.30 Uhr wurde schließlch die Feuerwehr gerufen. Von wem, war zunächst unklar. Der Mann regte sich nach Erkenntnissen der Feuerwehr so massiv auf, weil es angeblich schon eine Stunde gebrannt hätte und die Feuerwehr nicht gekommen sei. Nur hatte die bis dahin niemand informiert. Schließlich waren 70 Feuerwehrleute aus vier Wehren im Großeinsatz.

Geschützt durch Atemschutzgeräte konnte der Brand im zweiten Obergeschoss einer umgebauten ehemaligen Schäferei von den Einsatzkräften gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. „Das Vehalten des Mannes war für uns eine neue Erfahrung, das haben wir so auch noch nicht erlebt“, sagte Amtswehrführer Wolf-Dieter Abel. Zwei Stunden waren seine Kameraden im Einsatz.

Polizisten erklärten weiteren Bewohnern schließlich, was das Piepen der Rauchwarnmelder bedeutet und wie sie sich dann verhalten müssten.

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